Innovationsbegleitung – Analytische Begleitung und praktische Unterstützung von technologieinduzierten Innovationsprozessen

Der Erfolg technologiebasierter Innovationen, i. d. R. von systemischer und transdisziplinärer Natur, hängt von zahlreichen Wirkfaktoren auf betrieblicher und gesamtwirtschaftlicher Ebene ab. Die öffentliche Förderung solcher Innovationen zielt darauf, insbesondere kleinen und mittelständischen Unternehmen den Aufbau, Erhalt oder Ausbau ihrer Wettbewerbsfähigkeit zu ermöglichen. Finanzielle Zuwendungen der öffentlichen Hand wirken dabei risikomindernd und geben oft genug wichtige Impulse für innovative, kooperative Forschungs- und Entwicklungsvorhaben. Monetäre Unterstützung ist dabei notwendig, aber alleine nicht hinreichend, um sowohl den einzelbetrieblichen Erfolg als auch einen gesamtwirtschaftlichen Effekt zu erreichen. Die Rahmenbedingungen für Innovationsprozesse (sektorales oder regionales Innovationssystem) sind nicht minder entscheidend. Hierzu gehören die Verfügbarkeit der technisch-wissenschaftlichen Infrastruktur, das Wissen um Trends in Technologien und Anwendungen (Roadmapping), der Vernetzungsgrad der Akteure bei systemischen, d. h. ganze Branchen oder gar Sektoren übergreifenden Innovationen, das Vorhandensein qualitativ und quantitativ ausreichend qualifizierter Fachkräfte, Finanzierungsmöglichkeiten (z. B. Bereitstellung von venture capital), die Akzeptanz und die Aufgeschlossenheit von Kunden und Gesellschaft, rechtliche und ordnungspolitische Setzungen, die Markt- und Wettbewerbssituation, etc.

Die technologische und sozio-ökonomische Kompetenz unseres Teams ermöglicht eine problemorientierte Innovationsforschung, wissenschaftlich fundierte Beratung und eine themenadäquate, praktische Umsetzung. Die Begleitforschung unterstützt dabei den Kunden bei der systematischen Entwicklung von innovativen technologiebasierten Zukunftsfeldern einschließlich der damit gekoppelten Struktur- und Methodeninnovationen sowie beim Aufbau eines adäquaten Wissensmanagements. Sie analysiert und nimmt Einfluss auf die Voraussetzungen und Rahmenbedingungen für erfolgreiche Innovationsprozesse in Wirtschaft und Gesellschaft und berücksichtigt dabei die Interdependenz technologischer, sozialer und ökonomischer Faktoren. Sie kann hierzu auf bewährte und jederzeit wissenschaftlich anschlussfähige Methoden und Instrumente zurückgreifen.
Technologieorientierte Programme benötigen nach unserer Überzeugung professionelle, ganzheitliche und bewährte Begleitkonzepte. Das für die jeweilige Aufgabenstellung zusammengestellte Team der VDI/VDE-IT agiert dabei als Begleiter, Moderator und Gestalter von Prozessen in enger Abstimmung mit dem Auftraggeber und interagiert mit allen Beteiligten des zum jeweiligen Thema gehörenden Innovationssystems.

Auszug aus unseren Leistungen, die im Rahmen einer Begleitforschung angeboten werden können:

  • Innovationsfeldanalysen (Technologie- und Anwendungsroadmaps, Analyse von Innovationsfaktoren wie FuE- und Fertigungsinfrastrukturen, Humanressourcen, Netzwerkstrukturen und Finanzierungsrahmenbedingungen, Analyse von Akteuren und Mechanismen in Wertschöpfungsnetzwerken, SWOT-Analyse).
  • Internationales Monitoring (Benchmarking: Technologie- und Marktentwicklungen, Innovationssysteme wichtiger Wettbewerber und vergleichbarer Kompetenzcluster).
  • Begleitende Kompetenzentwicklung: Verknüpfung von F&E, Technologietransfer, Bildungsdienstleistungen und Nachwuchsförderung. Mitwirkung bei der Ausgestaltung von Aus- und Weiterbildungssystemen im jeweiligen Innovationsfeld.
  • Begleitende (formative) und prognostische (ex-ante) Evaluationen von Innovationsprogrammen zur Unterstützung des Programm-Managements.
  • Unterstützung der wirtschaftlichen Verwertung (Konzeption/Begleitung von „Business Labs“, Verwertungsberatung).
  • Entwicklung und Durchführung von Formaten für die Kommunikation zwischen Science- und Business-Communities, aber auch politischen Entscheidungsträgern („Kamingespräche“, Kolloquien, Workshops, Tagungen).
  • Entwicklung und Durchführung von Kommunikationsformaten („Public Understanding of Science and Technology“) mit der allgemein interessierten Öffentlichkeit (z. B. Wanderausstellungen, Schülertage). Anspruchsvolle Internetauftritte als Wissens- und Kommunikationsplattformen mit Web 2.0-Funktionalitäten.

 

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