ANIS - Analyse Nationaler Innovationssysteme
Analyse Nationaler Innovationssysteme
Wettbewerbsfähigkeit, Wachstum und Wohlstand sind
volkswirtschaftliche Ziele. Diese hängen u. a. von der
Innovationsstärke eines Landes oder einer Region ab. Fehlen die
Bedingungen für Innovation oder sind diese nicht ausreichend
ausgeprägt, verringert sich auch die Fähigkeit im Wettbewerb zu
bestehen und wirtschaftlich zu wachsen. Die Stärke eines
Innovationssystems
entwickelt sich durch das
Zusammenspiel von Firmen, Universitäten und Forschungseinrichtungen,
die innovative Technologien produzieren, verbreiten und anwenden. Eine
Vielzahl politischer Maßnahmen und Förder-programme ist auf die
Stärkung der Innovationskraft ausgerichtet. Nicht nur in Europa, auch
im nördlichen und südlichen Afrika, im Nahen Osten und in vielen
Regionen Asiens wird die Umsetzung neuer Ideen in bedarfsorientierte
Produkte und Dienstleistungen zum echten Wettbewerbsfaktor. Das
iit-Produkt ANIS steht für Indicator-based Analysis of National
Innovation Systems und richtet sich an öffentliche Auftraggeber, die
das Innovationssystem ihres Landes nach einer abgesicherten Indikatorik
untersuchen, mit den Ergebnissen aus Ländern in ähnlichen Regionen
vergleichen und aus dieser Analyse Handlungsempfehlungen erhalten
wollen. Der ANIS-Ansatz basiert auf der Annahme, dass ein nationales
Innovationssystem von verschiedenen Determinanten auf
- Makro-Level: Innovationsstrategie
- Meso- Level: institutionelle und programmatische Innovationsunterstützung
- Mikro-Level: Innovationskapazität
beeinflusst wird.
Die ANIS-Methode setzt sich aus Literaturrecherche, Expertengesprächen
und Portfolioanalyse zusammen. Nach Interviews mit den Akteuren des
jeweiligen Innovationssystems wird der Status in verschiedenen
Bewertungskategorien dargestellt. Ergebnis der Auswertung sind
Handlungsempfehlungen. Mittels Portfolioanalyse werden z. B. die unter
dem nationalen Durchschnitt liegenden Determinanten ausgewertet. Es
werden dabei die Aufwände (z. B. Förderung, Infrastruktur,
Arbeitskraft, strukturelle Änderungen) der erreichbaren Wirkung (z. B.
die Verbesserung der Rahmenbedingungen) gegenübergestellt. ANIS wurde
bereits in
- Syrien,
- Jordanien,
- Botswana,
- Ägypten,
- Honduras und Guatemala,
- Manaus (englisch oder portugiesisch)
- Namibia
- Sambia und
- Indonesien.
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