Cluster- und Netzwerkevaluation (CNE)

CNE ist ein Instrument zur Evaluation von Netzwerken und Clustern. Es bezieht sich auf die Clusterpolitik selbst, das Netzwerkmanagement sowie die Clusterakteur:innen. Mit einem Methodenmix aus Befragung, Interviews und Workshops werden sowohl kurzfristige als auch mittel- bis langfristige Ergebnisse zu verschiedenen cluster- und netzwerkspezifischen Fragestellungen gemessen.

Für wen ist CNE interessant?

Die Cluster- und Netzwerk-Evaluation richtet sich an politische Entscheidungsträger:innen sowie Cluster- und Netzwerkmanager:innen. Während sich das Gesamtkonzept eher an die Politik richtet, können einzelne Module wie das Benchmarking, die Cluster-Impact-Analyse und die Mitgliederzufriedenheitsanalyse auch vom Cluster- bzw. Netzwerkmanagement selbst angewandt werden.

Wie funktioniert CNE?

Der Ablauf der Cluster- und Netzwerk-Evaluation hängt von den Fragestellungen ab. Als Instrumente werden Befragungen, Interviews und Workshops eingesetzt. Dies schließt auch die Auswertung vorliegender Analysen, Daten oder Berichte ein.

Warum sollte man CNE nutzen?

Die Cluster- und Netzwerk-Evaluation unterstützt politische Entscheidungsträger und -trägerinnen und Programmmacher und -macherinnen von Clusterpolitik beim Nachweis, ob clusterpolitische Maßnahmen tatsächlich die Wettbewerbsfähigkeit von Regionen und Standorten und den darin wirkenden Unternehmen und Forschungseinrichtungen stärkt. Cluster- und Netzwerkmanager und -managerinnen können ihre Position und die Zufriedenheit der Mitglieder mit den angebotenen Services bestimmen. Ergebnisse der Cluster- und Netzwerk-Evaluation helfen somit einerseits der Legitimierung der Ausgabe von Steuergeldern und andererseits der Feinjustierung laufender Prozesse.

Wie sehen beispielhaft Ergebnisse von CNE aus?

Die Ergebnisse der Cluster- und Netzwerk-Evaluation werden in Berichten mit Visualisierungen der Ergebnisse dokumentiert.

 

Hintergrund

Das iit hat langjährige Erfahrungen mit Clustern und Netzwerken: iit-Expert:innen waren maßgeblich an der Konzeption und methodischen Entwicklung desjenigen Benchmarking-Konzeptes beteiligt, das sich zu einem international anerkannten Standard für Cluster-Management-Exzellenz entwickelt hat. Unter anderem wurde ein Benchmarkingportfolio entwickelt, in dem mehr als 1000 führende Cluster in Deutschland und Europa vertreten sind.

 

Kontakt

Dr. Sonja Kind

Lukas Nögel