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Workshop „Zukunft der Arbeit in Industrie 4.0 – Auswirkungen auf die betriebliche Arbeit“

Automatisierung, Digitalisierung und Industrie 4.0 verändern die Arbeitswelt rasant. Die vierte industrielle Revolution schafft nicht nur neue Märkte und Produkte, sondern verlangt auch nach neuen Arbeitsmodellen für Mitarbeiter und Unternehmen. Wie sieht die Zukunft der Arbeit aus? Welche Auswirkungen hat Industrie 4.0 auf die Arbeitsorganisation? Diese Fragen rund um die Zukunft der Arbeit versuchte der Workshop „Zukunft der Arbeit in Industrie 4.0 – Auswirkungen auf die betriebliche Arbeit“ am 27. Mai 2015 in Berlin im Rahmen der Begleitforschung zum BMWi-Technologieprogramm AUTONOMIK für Industrie 4.0 zu beantworten.

Im Mittelpunkt des Workshops standen Vorträge aus acht - auch programmübergreifenden - Projekten, die versuchen, erste Antworten auf neue Fragestellungen zur Arbeit in Industrie 4.0 zu geben. So wurden erste Ansätze für ein breitenwirksames Konzept zur lernförderlichen Gestaltung von Arbeitssystemen für Dienstleistungs- und Produktionsprozesse ebenso diskutiert wie der Einsatz der dafür notwendigen neuen Assistenzsysteme. Dabei standen sowohl der Einsatz von Servicerobotern als auch die zunehmende Automatisierung von Planungs- und Steuerungsprozessen in der Produktion im Zentrum der Diskussion.

Anhand der breiten Anwendungsbeispiele kristallisieren sich individuell sehr verschiedene Konsequenzen für die betriebliche Arbeit heraus. Konsens herrschte über die prinzipielle Abnahme von monotonen Tätigkeiten und der zunehmenden Bedeutung von neuen Kommunikations- und Kooperationsmodellen. Einigkeit herrschte auch darüber, dass Arbeit mit Hilfe neuer Technologien prinzipiell vielseitig gestaltbar ist und kein Technikdeterminismus vorherrscht. Dabei wird es insbesondere darum gehen, die Potenziale technologischer Neuerungen so zu vermitteln, dass eine hohe Motivation und Akzeptanz der betroffenen Mitarbeiter erreicht wird.

Die wissenschaftliche Begleitung des Technologieprogramms „AUTONOMIK für Industrie 4.0“ wird vom Institut für Innovation und Technik (iit) durchgeführt.

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