Sie sind hier: Startseite / Aktuelles / Konferenz „ZUKUNFTSPERSPEKTIVE INDUSTRIE 2030": iit stellt neue BMWi-Studie in Berlin vor

Konferenz „ZUKUNFTSPERSPEKTIVE INDUSTRIE 2030": iit stellt neue BMWi-Studie in Berlin vor

Konferenz „ZUKUNFTSPERSPEKTIVE INDUSTRIE 2030": iit stellt neue BMWi-Studie in Berlin vor

Zukunftsperspektive Industrie 2030 / © BMWi (Maurice Weiss)

Auf der der Industriekonferenz „Zukunftsperspektive Industrie 2030“, die am 18. Februar 2016 in Berlin stattfand, haben die iit-Experten Dr. Christoph Bogenstahl und Dr. Sebastian von Engelhardt in einem Workshop die Ergebnisse der Studie „Akzeptanz der Industrie am Wirtschaftsstandort Deutschland – Stand der Forschung, Erfahrungen und Handlungsansätze“ vorgestellt. In insgesamt fünf Workshops, mehreren Impulsvorträgen und Podiumsgesprächen diskutierten Expertinnen und Experten aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Forschung über die Zukunft der deutschen Industrie. Als Redner nahmen u. a. Bundewirtschaftsminister Sigmar Gabriel, der Minister für Finanzen und Wirtschaft des Landes Baden-Württemberg, Dr. Nils Schmid, der BDI-Präsident Ulrich Grillo sowie der IG BCE-Vorsitzende Michael Vassiliadis an der Konferenz im Bundeswirtschaftsministerium teil.

Zur Studie: In einem systematischen Review hat das Institut für Innovation und Technik (iit) zwischen August und Oktober 2015 wissenschaftliche Studien, Kampagnen und Maßnahmen zur Industrieakzeptanz breit gescreent und aufbereitet. Dabei wurde vor allem das Phänomen „Industrieakzeptanz“ quantitativ und qualitativ analysiert, etwaige Akzeptanztreiber und ‑barrieren identifiziert und Handlungsempfehlungen abgeleitet. Eines der zentralen Ergebnisse der Studie ist, dass die Deutschen im internationalen Vergleich keineswegs technikfeindlich sind, jedoch ein hohes Aufklärungsinteresse haben. Der größte Akzeptanztreiber ist Vertrauen, das sich beispielsweise durch offene Kommunikation und Partizipation aufbauen lässt. Die Studienergebnisse sind u. a. in die Handlungsempfehlungen für eine zukunftsfähige europäische Industriepolitik eingeflossen, die von der High-Level Group des Bündnisses „Zukunft der Industrie“ auf der Industriekonferenz vorgestellt wurden. Auftraggeber der Studie war das Bundeministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi). Die Studie wurde gemeinsam mit der Technopolis Deutschland GmbH durchgeführt.

Zum Hintergrund: Die Industrie ist der Motor für Wachstum in Deutschland. Sie generiert fast ein Viertel der Wertschöpfung und hat dazu beigetragen, dass Deutschland die internationale Finanzkrise weitgehend unbeschadet überstanden hat. Trotz dieser Erfolge sieht sich die Industrie mit Herausforderungen mangelnder Akzeptanz in der Bevölkerung konfrontiert.

Download der Studie: Akzeptanz der Industrie am Wirtschaftsstandort Deutschland – Stand der Forschung, Erfahrungen und Handlungsansätze

Ansprechpartner im iit:
Dr. Christoph Bogenstahl
Tel.: +49 (0) 30 310078 453
E-Mail:

Diese Seite teilen auf: