Länderanalyse

Die Innovationsfähigkeit von Ländern messen – und Potenziale erschließen
Wo liegen die Stärken und Schwächen einer Volkswirtschaft? Wie kann die Innovationsfähigkeit eines Landes gezielt gefördert werden? Und welche europäischen Länder sind besonders gut aufgestellt? Um Fragen zur Innovationspolitik verlässlich beantworten zu können, bedarf es eines fundierten Expertenwissens. Mit dem Innovationsfähigkeitsindikator hat das Institut für Innovation und Technik (iit) ein Instrument entwickelt, mit dem die Innovationsfähigkeit von 25 europäischen Ländern gemessen, analysiert und verglichen werden kann.

Wer profitiert vom Innovationsfähigkeitsindikator?
Der iit-Innovationsfähigkeitsindikator für Länder richtet sich an Entscheidungsträgerinnen und -träger auf nationaler und europäischer Ebene. Gemeinsam mit unseren Auftraggebern analysieren wir die Innovationsfähigkeit von Volkswirtschaften und leiten mit ihnen daraus konkrete wirtschafts-, bildungs- und forschungspolitische Maßnahmen ab, um die Innovationsfähigkeit von Ländern zielgerichtet zu verbessern.

Woher kommen die Daten für den Länderindikator?
Für die Analyse der volkswirtschaftlichen Innovationsfähigkeit der 25 europäischen Länder greift das iit auf öffentlich verfügbare Daten zurück. Dabei berücksichtigt der Indikator vor allem Daten zur tertiären Bildung und Weiterbildung, lernförderlichen Arbeitsumgebung in Unternehmen, nationale Exportdaten sowie Daten zur Kooperation von Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Hochschulen im Bereich Forschung und Entwicklung.

Warum ein neuer Indikator zur Innovation?
Während die Mehrzahl der Indikatoren vor allem die Innovationsleistung in den Blick nimmt, lenkt der iit-Indikator den Fokus auf die Fähigkeit, neue Ideen in konkurrenzfähige Produkte und Dienstleistungen zu übersetzen. Mit dem Innovationsfähigkeitsindikator bietet das iit ein Instrument an, mit dem die Fähigkeit einzelner Länder, Regionen, Branchen und Unternehmen gemessen werden kann, Innovationen hervorzubringen. Der iit-Indikator versteht sich dabei als ein zentraler Baustein zur Innovationsstatistik, der gleichzeitig eine Brücke zwischen der Innovations- und Bildungsstatistik schlägt.

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