Regionalanalyse

Die Innovationsfähigkeit von Regionen messen – und Potenziale erschließen
Wo liegen die Stärken und Schwächen einer Region? Wie kann die Innovationsfähigkeit einer Region gezielt gefördert werden? Um Fragen zur Innovationspolitik verlässlich beantworten zu können, bedarf es eines fundierten Expertenwissens. Mit dem Innovationsfähigkeitsindikator hat das Institut für Innovation und Technik (iit) ein Instrument entwickelt, mit dem die Innovationsfähigkeit von Regionen gemessen und analysiert werden kann. Der online angebotene Quick-Check zur Innovationsfähigkeit von Regionen ermöglicht eine Analyse ausgesuchter Aspekte der regionalen Innovationsfähigkeit. Die Schlaglichter des Quick-Checks sollen einen ersten Eindruck geben und sind Ausgangspunkt für erste Hypothesen einer weiterführenden Analyse.

Wer profitiert vom Innovationsfähigkeitsindikator?
Der iit-Innovationsfähigkeitsindikator für Regionen richtet sich an politische Entscheidungsträgerinnen und -träger auf lokaler und regionaler Ebene sowie Akteure aus der Wirtschaftsförderung. Gemeinsam mit unseren Auftraggebern analysieren wir als neutrale Berater die lokale und regionale Innovationsfähigkeit und leiten mit ihnen daraus konkrete wirtschafts-, bildungs- und forschungspolitische Maßnahmen ab, um die Innovationsfähigkeit von Regionen zielgerichtet zu verbessern.

Woher kommen die Daten für die Regionalindikatorik?
Für den online aufrufbaren Quick-Check zur Innovationsfähigkeit von Regionen greift das iit auf öffentlich verfügbare Daten zurück. Der Online-Quick-Check ermöglicht lediglich eine schlaglichtartige Analyse von Einzelaspekten und kann daher nur als Ausgangspunkt für eine weiterführende Regionalanalyse genutzt werden. Daran anknüpfend bietet das iit seinen Auftraggebern eine „tiefenscharfe“ Erfassung der Innovationsfähigkeit von Regionen an, die auf einer gezielten Kombination öffentlich verfügbarer Daten mit einer speziell auf die Region zugeschnittenen Primärdatenerhebung basiert. Berücksichtigt werden dabei Daten zur tertiären Bildung und Weiterbildung, Daten zur lernförderlichen Arbeitsumgebung in Unternehmen, lokale und regionale Produktionsdaten sowie Daten zur Kooperation von Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Hochschulen im Bereich Forschung und Entwicklung.

Warum ein neuer Indikator zur Innovation?
Während die Mehrzahl der Indikatoren vor allem die Innovationsleistung in den Blick nimmt, lenkt der iit-Indikator den Fokus auf die Fähigkeit, neue Ideen in konkurrenzfähige Produkte und Dienstleistungen zu übersetzen. Mit dem Innovationsfähigkeitsindikator bietet das iit ein Instrument an, mit dem die Fähigkeit einzelner Länder, Regionen, Branchen und Unternehmen gemessen werden kann, Innovationen hervorzubringen. Der iit-Indikator versteht sich dabei als ein zentraler Baustein zur Innovationsstatistik, der gleichzeitig eine Brücke zwischen der Innovations- und Bildungsstatistik schlägt.

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