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Studie „Umsetzung der Zulassungs- und Anrechnungsvorschriften bundeseinheitlich geregelter Fortbildungsordnungen“

In der weitgehend ungeregelten und nach marktwirtschaftlichen Prinzipien organisierten Weiterbildung nimmt ein Segment der beruflichen Weiterbildung eine Sonderstellung ein. Dabei handelt es sich um die beruflichen Fortbildungsabschlüsse, die u.a. durch Fortbildungsordnungen nach § 53 BBiG und § 42 HwO bundeseinheitlich geregelt sind. Diese Ordnungen werden mit Ausnahme der in § 53 Abs. 3 benannten Berufe vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) als Rechtsverordnungen erlassen und regeln insbesondere die Prüfungsanforderungen. Angesichts der Weiterentwicklung des Bildungssystems in der beruflichen Aus- und Weiterbildung und der Forderung nach mehr Durchlässigkeit, kommt dieser bundeseinheitlich geregelten Fortbildung steigende Bedeutung zu.

Im Auftrag des BMBF untersucht das Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) in Kooperation mit dem Institut für Innovation und Technik (iit) in der VDI/VDE Innovation + Technik GmbH (VDI/VDE-IT) die Umsetzung der Zulassungs- und Anrechnungsvorschriften bundeseinheitlich geregelter Fortbildungsordnungen im Zuständigkeitsbereich des BMBF durch die zuständigen Stellen.

Ziel der qualitativ und explorativ angelegten Untersuchung ist es, die von den Kammern für die Fortbildungen in der Zuständigkeit des BMBF praktizierte Anwendung der Auffangnorm bei der Zulassung zu Fortbildungsprüfungen und die Umsetzung der Anrechnungsvorschriften für vergleichbare Prüfungsleistungen zu erfassen. Dabei sollen u.a. die folgenden Fragen beantwortet werden:

  • In welcher Häufigkeit erkennen die Kammern bei der Zulassung zu den Fortbildungsprüfungen Kompetenzen und Qualifikationen an, die mit den Regelvoraussetzungen vergleichbar sind? Wie hoch ist der Anteil der im Ausland erworbenen Vorqualifikationen? Welchen Stellenwert haben informell erworbene Kompetenzen?
  • In welcher Häufigkeit werden von den Kammern vergleichbare Prüfungsleistungen auf die Fortbildungsprüfungen angerechnet? Wie hoch ist der Anteil der im Ausland erworbenen Prüfungsleistungen?
  • Welche Maßstäbe und Kriterien wenden die Kammern bei der Anerkennung vergleichbarer Kompetenzen und Qualifikationen zu den Regelzulassungsvoraussetzungen und bei der Anrechnung vergleichbarer Prüfungsleistungen an? Wie setzen sie diese Maßstäbe und Kriterien um? Wird auf Erfahrungs- oder Expertenwissen zurückgegriffen?
  • Sind eine bundesweit gleiche Anrechnungspraxis von vergleichbaren Prüfungsleistungen und eine bundeseinheitliche Zulassungspraxis zu den Fortbildungsprüfungen feststellbar?

Zur Studie „Umsetzung der Zulassungs- und Anrechnungsvorschriften bundeseinheitlich geregelter Fortbildungsordnungen“

Projektdetails

Auftraggeber

Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)

Laufzeit

15.12.2011 - 15.02.2013

Ansprechperson

Dr. Regina Buhr

Themenfeld

Bildung und Innovation

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