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Technikfolgenabschätzung neu denken

(2012) - iit perspektive 10
Simone Ehrenberg-Silies/ Martin Hering/ Hannes Kurtze/ Marc Bovenschulte

Aufgrund eines Wandels in der Produktion von Wissen, seiner Anwendung und Interpretation vor dem Hintergrund geänderter gesellschaftlicher und politischer Rahmenbedingungen kann sich auch die Technikfolgenabschätzung (TA) nicht mehr ausschließlich als "Ort der Wissenschaft" und damit als Vertreter nur einer Seite des Diskurses verstehen. Auch sie muss sich im Sinne der Legitimität aller Interessen als neutraler Moderator zwischen den Akteuren behaupten. Gerade aufgrund der Erfahrungen mit den jüngsten Großprojekten, die allesamt für einen bestimmten Pfad der Technikentwicklung stehen und erkennbar interessensgeleitet sind, ist es stärker denn je notwendig, das Wesen und die Ergebnisse von Wissenschaft und Technik in Abhängigkeit von gesellschaftlichen Akteuren zu bewerten und in einem transparenten Prozess auszuhandeln.

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