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Offene Innovationsprozesse als Cloud-Services

(2014) - Horizon-Scanning Nr. 1
Simone Ehrenberg-Silies/ Diego Compagna/ Oliver Schwetje/ Marc Bovenschulte

Innovationsprozesse sind heute nicht mehr eine exklusive Domäne industrieller Forschungs- und Entwicklungsabteilungen. Heutzutage entstehen Innovationen auch in heterogenen und nicht strikt institutionell gebundenen Konstellationen, in denen professionelle und nichtprofessionelle Akteure an gemeinsamen, oftmals zeitintensiven Aufgaben und Projekten arbeiten. Dabei sind offene Innovationsprozesse im Sinne einer Crowd-Partizipation eng an internetgestützte Interaktionsstrukturen gebunden, um die Prozesse umzusetzen und zu organisieren. Insbesondere durch die Möglichkeit, die Prozesse in die Cloud zu verlagern, d. h. über Plattformen der Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) eine Vielzahl von Akteuren unabhängig vom Ort einzubeziehen und die dort angebotenen Dienstleistungen zu nutzen und weiterzuentwickeln, werden Innovationsprozesse zukünftig trotz einer weiterhin zunehmenden Flexibilisierung und Öffnung gleichzeitig professionalisiert.

Das vorliegende Horizon-Scanning zum Thema „Offene Innovationsprozesse als Cloud-Services“ wurde im Herbst 2013 von den Berichterstattern des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung des 17. Deutschen Bundestages als Auftrag an das Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim deutschen Bundestag (TAB) gegeben. Ziel der Arbeiten war es, in diesem bisher noch nicht definierten Thema aktuelle und zukünftige Entwicklungen und damit verbundene Fragestellungen zu identifizieren.

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