Fokus: Leichtbau

Bereits in der Antike wurden Prinzipien des genutzt, um Amphitheater oder Aquädukte zu bauen. Damals waren oft knappe Materialien oder Ästhetik die Gründe.

Doch effiziente Konstruktionen wie im Leichtbau können auch Grundlage für Innovationen sein. Neue Konstruktionsmethoden, Werkstoffe und Fertigungsverfahren werden aktuell vor allem mit der Automobilindustrie sowie der Luft- und Raumfahrt in Verbindung gebracht. Seitdem durchdringen die Optimierungsprinzipien des Leichtbaus eine Vielzahl weiterer Branchen und tragen dazu bei, vorhandene Ressourcen effizient zu nutzen und Neuentwicklungen zu ermöglichen.

Carbonstrukturen

Chancen für den Mittelstand

Da die internationale Konkurrenz stark ist, sind es vor allem große Unternehmen und Konzerne, die das vielseitige Potential des Leichtbaus frühzeitig erkennen und maßgeblich für Weiterentwicklung verantwortlich sind. Immer neue Erkenntnisse rund um Werkstoffe oder Fertigungsverfahren erzeugen jedoch auch in kleinen und mittelständischen Unternehmen einen wachsenden Bedarf, moderne Leichtbauentwicklungen konsequent umzusetzen. So halten Materialien wie faserverstärkte Kunststoffe und klebtechnische Fügeverfahren sowie die additive Fertigung vermehrt Einzug in die Ingenieurbüros und Entwicklungsabteilungen des Mittelstands. Häufig sind diese Unternehmen ausschließlich Anwender bereits beherrschter Technologien, da technische und wirtschaftliche Risiken aufwendige Entwicklungsprojekte hemmen. Doch bietet die gezielte Unterstützung und Förderung der Unternehmen die Chance, Weiterentwicklungen im Leichtbau selbst aktiv voranzutreiben.

Unser Ziel

Das iit kann Unternehmen dabei helfen, innovative Leichtbaulösungen zu entwickeln. Wir betreuen beispielsweise Kooperationsprojekte zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen, beraten zu geeigneten Fördermaßnahmen des Bundes oder der Länder und bieten fachübergreifende Expertise im Leichtbau, die notwendig ist, um aus zukunftsweisenden Ideen marktreife Produkte zu generieren. Zu den Kompetenzen gehören Werkstoffwissenschaft, Produktions- und Verfahrenstechnik, Recycling, aber auch und Bionik, additive Fertigung, Mess- und Automatisierungstechnik sowie die zunehmende Digitalisierung der Produktion.

Kontakt

Dr. Holger Worrack

Tel.: +49 (0)30 310078-274

E-Mail: