Lernen aus dem Vergleich von Gruppen – Mögliche Ansätze und eine Anwendung für die Evaluation der Initiative Horizont Handwerk

iit-perspektive Nr. 84

Stefan Krabel, Leo Wangler

Zur Analyse der kausalen Wirkung von Fördermaßnahmen empfehlen Expertinnen und Experten häufig, randomisierte kontrollierte Studien durchzuführen. Wenn die Voraussetzungen für eine solche Methode nicht gegeben sind – was in der Praxis oft der Fall ist, insbesondere in der Forschungs- und Wirtschaftsförderung – können sogenannte quasi-experimentelle Designs zum Einsatz kommen. Dabei wird versucht, möglichst vergleichbare Gruppen zu identifizieren, um die Wirkung der Maßnahme abzuleiten. In diesem Beitrag wird dieser Ansatz exemplarisch an der Initiative „Horizont Handwerk“ in Baden-Württemberg vorgestellt. Das Ergebnis: Die Wirkung der Förderung lässt sich kausal nachweisen.