Horizon Scanning 3.0 für das Umweltressort

Unsere Gesellschaft erlebt rasante Veränderungen – verursacht etwa durch technologische Entwicklungen wie Künstliche Intelligenz und Automation, getrieben von ökologischen Herausforderungen wie Klima-Kipppunkten, Wasserknappheit oder die Zerstörung natürlicher Lebensräume, aber auch beeinflusst durch soziale Innovationen, etwa eine Sharing Economy. Weitere Entwicklungen werfen ihre noch vielfältig zu deutenden Schatten voraus: beispielsweise Quantencomputer, eine vermeintliche globale Wasserstoffwirtschaft oder das stärkere kommerzielle Erschließen des Weltraums.

Vor diesem Hintergrund wurde das Institut für Innovation und Technik (im Unterauftrag: adelphi consult GmbH) mit der „Zukunftsthemenkonferenz – Erschließung künftig relevanter Handlungsfelder für das UBA/BMUV auf Grundlage des Horizon Scanning-Prozesses sowie Aufbau eines Wissensmanagementsystems“ beauftragt. Ziele des Projektes sind, die dritte Runde des etablierten Horizon Scanning-Prozesses für das Umweltressort durchzuführen um umweltrelevante Zukunftsthemen zu identifizieren und vertiefend analysieren zu können, die Bewusstseinsbildung und Sensibilisierung der Fachöffentlichkeit für entscheidende Zukunftsthemen der Umweltpolitik zu unterstützen und bei einer Zukunftskonferenz den Fachdiskurs zu stärken. Außerdem ist ein internes und externes Wissensmanagementsystem als Kommunikations- und Steuerungsrückgrat der laufenden und zukünftigen Foresight-Aktivitäten Teil des Projektes.

Das Projekt trägt dazu bei, die strategische Planungs- und Entscheidungskompetenz des Umweltbundesamts (UBA) und des Bundesumweltministeriums (BMUV) weiter auszubauen und die „Futures Literacy“ im Umweltressort zu stärken.

Laufzeit

September 2021 bis April 2024

Auftraggeber

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) Umweltbundesamt (UBA)

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