Pflegearbeit 4.0: Nutzenermittlung von innovativen Technologien in der Langzeitpflege

Vorhaben: Die Anforderungen an das Pflegesystem verändern sich unter dem Eindruck demografischer, gesellschaftlicher und digitaler Entwicklungen. Wie können unter dem Anspruch eines nachhaltigen Ressourceneinsatzes die Arbeitsbedingungen beruflich Pflegender verbessert und eine qualitativ hochwertige Pflege gewährleistet werden?

Große Erwartungen werden an den Einsatz von Assistenztechnologien geknüpft. Durch die Anwendung digitaler Technologien verändern sich die Arbeitsbedingungen von Pflegenden, und mit ihnen die Qualität der Beschäftigung in der stationären wie ambulanten Pflege. Ebenso hat die Digitalisierung und die damit einhergehende Restrukturierung von Prozessen und Arbeitsabläufen Einfluss auf die Qualität der Pflege und auf die Anforderungen an pflegende Angehörige.

Die Studie hat zum Ziel, die Be- und Entlastungseffekte in technologiegestützten Pflegesettings in der stationären Langzeitpflege zu ermitteln. In welchen Konstellationen kommt es zu einer Verbesserung der Arbeitszufriedenheit und zu einem Rückgang an physischen und psychischen Belastungen, und in welchen Settings erhöht der Einsatz digitaler Technologien beispielsweise durch unzureichende Usability den Stress und den Aufwand? Neben den Effekten auf professionell Pflegende werden Auswirkungen auf die Qualität der Pflege und pflegende Angehörige in den Blick genommen. Dafür werden internationale Fallstudien mit Anwendungsbeispielen in Deutschland verglichen.

Laufzeit

Mai 2020 – Oktober 2020

Auftraggeber

Bertelsmann Stiftung, Programm „Demografieresilienz und Teilhabe“