Dr. Christoph Grzeschik

„Deutschland ist hinsichtlich Quantentechnologien in der Wissenschaft sehr gut aufgestellt. Wie und in welchen Bereichen kann dieses Wissen am besten in die Wirtschaft transferiert werden um unsere Gesellschaft nachhaltiger und lebenswerter zu gestalten?"

Arbeitsschwerpunkte

  • Quantencomputing und Anwendungen in der Wirtschaft
  • Fördervorhaben des Bundes zu Quantenkommunikation
  • Technische Perspektiven der Quantensensorik
  • Künstliche Intelligenz in der Anwendung

Lebenslauf

Nach dem Studium der Physik promovierte Dr. Christoph Grzeschik 2017 an der Humboldt-Universität zu Berlin. Kernthema der Forschungsarbeiten waren Experimente mit ultrakalten Quantengasen für zukünftige Quantensensoren. Hierfür wurden Messkampagnen unter Schwerelosigkeit am Fallturm des Zentrums für angewandte Raumfahrt und Mikrogravitation (ZARM) in Bremen durchgeführt. Im Anschluss arbeitete Dr. Grzeschik als Postdoc in einem gemeinsamen Verbundvorhaben deutscher Forschungsinstitute sowie der NASA an der Entwicklung des Quantenexperimentes „BECCAL“ für die internationale Weltraumstation ISS.

2018 wechselte Dr. Grzeschik zur Berliner Glas Gruppe und war dort als Systems Engineer leitend verantwortlich für die Entwicklung von Systemen für die satellitengestützte Erdbeobachtung sowie zur optischen Kommunikation im Weltraum (European Data Relay System, EDRS).

Seit 2021 ist er nun als wissenschaftlicher Berater gegenüber Unternehmen, Forschungsgruppen sowie der Bundesregierung am iit tätig. Zentrale fachliche Schwerpunkte der Arbeiten sind hierbei hochmoderne Quantentechnologien. Diese umfassen beispielsweise Quantencomputing und dessen Innovationspotenzial und Anwendungsmöglichkeiten in der Wirtschaft, sowie die sichere Kommunikation mittels Quantenkryptographie oder auch praktische Anwendungen zukünftiger Quantensensoren.

Publikationen