Raumfahrt-Sentiment-Index 2025

Das Institut für Innovation und Technik (iit) misst mit dem Raumfahrt-Sentiment-Index die Rahmenbedingungen für die New-Space-Industrie in Deutschland. Der Index beruht auf einer breit angelegten Expert:innen-Umfrage. Neben ihren Einschätzungen zum aktuellen Stand der Technologie und Infrastruktur haben die befragten Stakeholder für den Sentiment-Index den politischen und regulatorischen Rahmen, die aktuellen Marktbedingungen und das Markpotenzial sowie die Fachkräfteverfügbarkeit und bestehende Kooperationsstrukturen bewertet. Ziel des Raumfahrt-Sentiment-Index ist es, den aktuellen Stand und die Fortschritte der deutschen Raumfahrt-Industrie sichtbar zu machen.

Beyond the Project Lifetime – Long-Term Pathways of Innovation in the AAL Programme

This publication explores the long-term impacts of selected AAL projects beyond their formal funding period, based on qualitative case studies and stakeholder insights. It analyses how technological, organisational and societal value evolves over time and which factors enable or hinder sustained impact. The findings show that AAL projects can generate lasting effects, including commercial products, continued research activities and strengthened collaboration networks. In particular, durable partnerships and early user involvement are key drivers for successful continuation and real-world application. Even projects without direct market uptake contribute through knowledge creation, methodological advances and ecosystem development. At the same time, the study highlights persistent structural challenges, such as limited follow-up funding, regulatory complexity and insufficient pathways from prototype to large-scale deployment. The results underline that long-term impact in the field of ageing and care innovation requires extended timeframes, strong market integration and supportive system conditions.

5th edition of the AAL Programme Impact Assessment

This report evaluates the impacts of the Active and Assisted Living (AAL) Programme based on projects funded between 2018 and 2021. Drawing on survey data and qualitative case studies, it analyses contributions to innovation, quality of life and care systems in the context of Europe’s demographic change. The results show that AAL has strengthened Europe’s innovation capacity by accelerating product development, supporting market entry and fostering cross-border collaboration. At the same time, user-centred solutions have improved autonomy, wellbeing and social participation of older adults. In addition, AAL has generated important ecosystem effects by building networks and enabling knowledge exchange. However, challenges remain, particularly regarding financing, regulatory complexity and scaling. The report concludes that future programmes should complement early-stage funding with stronger support for commercialisation and implementation.

Impulse zur Gesundheitsversorgung und Medizintechnik der Zukunft

Wie kann Deutschlands Gesundheitsversorgung trotz demografischem Wandel, Fachkräftemangel, digitalem Umbruch sowie Klima- und Nachhaltigkeitsdruck zukunftsfähig bleiben? Das Impulspapier bündelt erste Ergebnisse des VDI-Zukunftsdialogs Gesundheit und richtet den Blick nach vorn: In vier Themenfeldern – KI, Neurotechnologie, ökologische Nachhaltigkeit und Klimaanpassung – werden Zielvisionen bis 2050 skizziert und zentrale Handlungshebel benannt. Entstanden sind die Impulse im strukturierten Dialog mit interdisziplinären Expertinnen und Experten: Auf Basis von Literaturanalysen wurden die Inhalte in moderierten Diskussionen und Workshops weiterentwickelt, anschließend von den Beteiligten in mehreren Runden kommentiert und geschärft. Das Papier versteht sich als Auftakt und Einladung zur Diskussion und Beteiligung – und liefert dafür eine klare Agenda, welche Akteure aus Versorgung, Forschung und Politik jetzt ins Handeln bringen kann.

Bericht zur begleitenden Evaluation des Förderschwerpunkts „Grundbildungspfade“ der AlphaDekade

Im Rahmen der begleitenden Evaluation hat das Institut für Innovation und Technik (iit) im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) die Startphase der „Grundbildungspfade“ untersucht. Der Bericht beinhaltet sowohl den Informations- und Auswahlprozess vor Start der Förderrichtline sowie auch die ersten sechs Monate nach dem Start der Projekte. Für die Evaluation führte das iit eine Dokumentenanalyse, zwei standardisierte Online-Befragungen sowie insgesamt zwölf qualitative Interviews durch. Die Verfasserinnen betonen in ihrem Bericht das „Innovationspotenzial des Ansatzes der Grundbildungspfade“.

Bericht zur ex-ante Evaluation einer Nachfolgemaßnahme für die AlphaDekade

Das Institut für Innovation und Technik (iit) hat im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) eine ex-ante Evaluation zur Vorbereitung von Nachfolgemaßnahmen zur AlphaDekade durchgeführt. Die ex-ante Evaluation verfolgt primär folgende Ziele: 1) Die Begründung des fortbestehenden staatlichen Handlungsbedarfs in Bezug auf die Alphabetisierung und Grundbildung Erwachsener, 2) die Ableitung möglicher Ziele für Nachfolgemaßnahmen zur AlphaDekade sowie 3) die Formulierung von Empfehlungen bezüglich strategischer Ansätze und Förderinstrumente. Um diese Ziele zu erreichen, führte das iit zunächst eine Dokumentenanalyse sowie ein Hearing mit internationalen Experten durch und identifizierte gute Praxisbeispiele und Denkimpulse aus dem europäischen und dem OECD-Raum. Anschließend befragten die Verfasserinnen 33 nationale Expertinnen und Experten aus den Bereichen Politik, Wissenschaft und Praxis zu Entwicklungs- und Optimierungsbedarfen.

Anwendung künstlicher Intelligenz in sächsischen KMU – Voraussetzungen, Herausforderungen und Bewältigungsstrategien

Die Studie „Anwendung künstlicher Intelligenz in sächsischen KMU: Voraussetzungen, Herausforderungen und Bewältigungsstrategien“ untersucht die Nutzung und Akzeptanz von künstlicher Intelligenz (KI) in kleinst-, kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) im Freistaat Sachsen. Ziel der Studie ist es, die individuellen, organisationalen und gesellschaftlichen Einflussfaktoren zu analysieren, die die Nutzung und Akzeptanz von KI in sächsischen KMU bestimmen. Die Ergebnisse bieten eine Grundlage für evidenzbasierte Politikgestaltung und praxisorientierte Empfehlungen zur Förderung der digitalen Transformation in der sächsischen Wirtschaft. Die Studie wurde im Auftrag der Digitalagentur Sachsen (DiAS) durchgeführt.

Lernen aus dem Vergleich von Gruppen – Mögliche Ansätze und eine Anwendung für die Evaluation der Initiative Horizont Handwerk

Zur Analyse der kausalen Wirkung von Fördermaßnahmen empfehlen Expertinnen und Experten häufig, randomisierte kontrollierte Studien durchzuführen. Wenn die Voraussetzungen für eine solche Methode nicht gegeben sind – was in der Praxis oft der Fall ist, insbesondere in der Forschungs- und Wirtschaftsförderung – können sogenannte quasi-experimentelle Designs zum Einsatz kommen. Dabei wird versucht, möglichst vergleichbare Gruppen zu identifizieren, um die Wirkung der Maßnahme abzuleiten. In diesem Beitrag wird dieser Ansatz exemplarisch an der Initiative „Horizont Handwerk“ in Baden-Württemberg vorgestellt. Das Ergebnis: Die Wirkung der Förderung lässt sich kausal nachweisen.

KI-Sentiment-Index 2025

Das Institut für Innovation und Technik (iit) misst mit dem KI-Sentiment-Index die Rahmenbedingungen für die KI-Industrie in Deutschland. Der Index beruht auf einer breit angelegten Expert:innen-Umfrage: Neben ihren Einschätzungen zum aktuellen Stand der Technologie und Infrastruktur haben die befragten Stakeholder für den Sentiment-Index den politischen und regulatorischen Rahmen, die aktuellen Marktbedingungen und das Markpotenzial sowie die Fachkräfteverfügbarkeit und bestehende Kooperationsstrukturen bewertet. Ziel des KI-Sentiment-Index ist es, den aktuellen Stand und die Fortschritte der deutschen KI-Industrie sichtbar zu machen.

Batterie-Sentiment-Index 2025

Das Institut für Innovation und Technik (iit) misst mit dem Batterie-Sentiment-Index die Rahmenbedingungen für die Batterieindustrie in Deutschland. Der Index beruht auf einer breit angelegten Expert:innen-Umfrage: Neben ihren Einschätzungen zum aktuellen Stand der Technologie und Infrastruktur haben Batterie-Stakeholder aus der DACH-Region den politischen und regulatorischen Rahmen, die aktuellen Marktbedingungen und das Markpotenzial sowie die Fachkräfteverfügbarkeit und bestehende Kooperationsstrukturen bewertet. Ziel des Batterie-Sentiment-Index ist es, den aktuellen Stand und die Fortschritte der deutschen Batterieindustrie sichtbar zu machen.

Wasserstoff und Mittelstand – Chancen, Herausforderungen und Perspektiven

Die Publikation untersucht die Rolle von mittelständischen
Unternehmen beim Wasserstoff-Markthochlauf. Der Fokus liegt dabei nicht
auf der direkten Wasserstoffnutzung durch den Mittelstand, sondern auf
seinem Beitrag zum Aufbau und zur Entwicklung der einzelnen
Systemkomponenten oder Anlagen entlang der Wertschöpfungsstufen in den
Bereichen Erzeugung, Transport und Anwendung. Der deutsche Mittelstand,
insbesondere im Anlagen- und Maschinenbau, kann beim Hochlauf der
Wasserstoffwirtschaft eine zentrale Rolle als Innovator und Zulieferer
spielen.

Dafür sind verlässliche politische, rechtliche und wirtschaftliche
Rahmenbedingungen sowie gezielte Förderpakete essenziell, um die
Potenziale des Mittelstands optimal zu nutzen. Durch seine regionale
Vernetzung und technische Expertise kann der Mittelstand beispielsweise
beim Aufbau von Wasserstoffnetzen und der Umrüstung bestehender
Gasinfrastrukturen wertvolle Beiträge leisten. In der Vergangenheit
haben mittelständische Unternehmen bereits eine wichtige Rolle beim
Ausbau Erneuerbarer Energien gespielt und könnten auch vom
Wasserstoff-Markthochlauf profitieren.

Aktuell verzögern Faktoren wie eine unzureichende Infrastruktur und
Unsicherheiten bei der Wasserstoffverfügbarkeit den
Wasserstoff-Markthochlauf. Komplexe Förderlandschaften und fehlende
Daten erschweren eine umfassende Beteiligung des Mittelstands am
Wasserstoff-Markthochlauf. Es besteht dringender Handlungsbedarf, um
spezifische Förderprogramme zu entwickeln, die auf die Bedürfnisse des
Mittelstands zugeschnitten sind. Zudem ist eine proaktive Kommunikation
der Chancen notwendig, um ihre aktive Teilhabe an der zukünftigen
Wasserstoffwirtschaft in Deutschland sicherzustellen. Eine bessere
Datenbasis und eine stärkere Einbindung in nationale und internationale
Netzwerke sind erforderlich, um die Rolle des Mittelstands im
Wasserstoffmarkt nachhaltig zu stärken und die Energiewende
voranzutreiben.

Chancengerechtigkeit in wissenschaftlichen Karrieren: Deutschland im internationalen Vergleich

Die vorliegende Studie analysiert die Chancengerechtigkeit in wissenschaftlichen Karrieren in Deutschland im internationalen Vergleich auf Grundlage von Daten aus der aktuellen Ausgabe (2024) des She-Figures-Reports der EU. Ergänzend werden auch Daten u.a. aus dem neuen Bundesbericht Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in einer frühen Karrierephase (BuWiK 2025) betrachtet. Im Mittelpunkt stehen geschlechterbezogene Ungleichheiten entlang verschiedener Karrierestufen, von der Promotion über die Beschäftigung von Forscherinnen nach Wirtschaftssektoren bis hin zur Karriereentwicklung von Wissenschaftlerinnen auf verschiedenen Stufen („Leaky Pipeline“). Die Auswertungen zeigen, dass Deutschland trotz einiger Fortschritte weiterhin in nahezu allen Dimensionen und bei vielen Indikatoren des neuen She-Figures-Index unter dem EU-Durchschnitt liegt, zum Teil sehr deutlich. Besondere Herausforderungen bestehen in der vertikalen und horizontalen Geschlechtersegregation sowie beim Gender Pay Gap. Auf Basis der Ergebnisse und theoretischer Konzepte werden strukturelle und kulturelle Erklärungsansätze diskutiert und es wird ein Ausblick auf weitere Forschung gegeben, zur Generierung eines umfassenden Kenntnisstandes zu Chancendisparitäten und seinen Ursachen im Wissenschaftssystem. Hierzu zählt etwa die Herausarbeitung von Unterschieden (z.B. in der Leaky Pipeline) nach Fachdisziplinen und institutionellen Kontexten.

Quantencomputer – Wann können wir mit ihnen rechnen?

Trotz beständiger öffentlicher und privater Investitionen in Forschung und Entwicklung sind aktuelle Quantencomputer noch nicht in der Lage, einen wirtschaftlich relevanten Vorteil gegenüber klassischen Computern zu liefern. Den Versprechungen der Hardwarehersteller und Softwareentwickler stehen enorme technologische Herausforderungen bei der Skalierung zu leistungsfähigen Systemen gegenüber. Der aktuelle Entwicklungsstand wird in dieser iit-Perspektive beispielhaft entlang der supraleitenden Quantencomputer dargestellt und zentrale Herausforderungen bei deren Skalierung beschrieben. Damit soll eine realistische Perspektive für diese zukünftige Schlüsseltechnologie unter dem Gesichtspunkt der technologischen Souveränität gegeben werden.

New Digital Work II. Digital Sovereignty of Companies and Organizations

Following the edited volume ‘New Digital Work’ focusing on Digital Sovereignty at the workplace, this volume with the title ‘New Digital Work II’ provides insights into aspects of Digital Sovereignty of companies and organizations and its implications for those. It aims to broaden the views of the previous book beyond the significance of digital work for workers and their respective workplaces to companies and entire industry branches. To this end, not only common challenges concerning the Digital Sovereignty of companies and organizations but also suggestions, best practice examples, and thoughts from different academic perspectives and industry sectors are included. Various interdisciplinary contributions from computer science, economics, social sciences, HR management, organizational psychology and human factors, mechanical and industrial engineering, and law address different building blocks of Digital Sovereignty of companies and organizations.

Sustainable Cooling – nachhaltige Kühlungsstrategien

Die TAB-Kurzstudie Nr. 4 gibt einen Überblick über Ansätze zur Vermeidung des Kühlbedarfs, die insbesondere im Bereich der Stadtplanung und Architektur verortet sind. Darüber hinaus werden technologische und  nichttechnische Innovationen dargestellt, die auf die Entwicklung effizienter und emissionsarmer Kühlungstechnologien und -konzepte sowie die Ermöglichung des Zugangs zu diesen Technologien für breite Bevölkerungsschichten fokussieren. Abschließend werden die zentralen politischen Handlungsfelder erörtert, in denen die Umsetzung nachhaltiger Kühllösungen vorangetrieben werden kann bzw. muss.

Gebäudebegrünung zur Vorbeugung und Minderung von Klimafolgen

Die zunehmende Häufung extremer Wetterereignisse wie Hitzeperioden, Dürren oder Starkregen stellt Städte vor Herausforderungen. Trotz zahlreicher, bereits umgesetzter Klimaschutz- und -anpassungsmaßnahmen besteht die Notwendigkeit, sich noch stärker auf die bereits eingetretenen und insbesondere auf die zukünftig projizierten Folgen einzustellen. Herausforderungen und gleichzeitig Potenziale ergeben sich aus der kombinierten Nutzung der für Begrünung nutzbaren Flächen mit Solaranlagen, da einerseits Flächenkonkurrenz besteht, anderseits Synergien aufgrund einer gesteigerten Energieeffizienz der Solaranlagen genutzt werden können. Neben weiteren Forschungsbedarfen liegt die größte Herausforderung für die Gebäudebegrünung vor allem in ihrer tatsächlichen Umsetzung. Eine deutliche Steigerung der Begrünungsmaßnahmen könnte durch geeignete Anreizstrukturen und Erleichterungen bei der Nutzung bestehender Fördermöglichkeiten erreicht werden.

KI in der Pflege – Mensch im Mittelpunkt: Partizipative Entwicklung eines digitalen Assistenzsystems zur Entlastung in der stationären Altenpflege

Das Whitepaper fasst zentrale Erkenntnisse aus dem Fieldlab „Pflege“ im Projekt „KI-Cockpit“ zusammen. Im Fokus steht die partizipative Entwicklung eines digitalen Assistenzsystems, das Pflegekräfte bei der Aufgabenkoordination unterstützt und administrative Belastungen reduziert. Die Lösung wurde gemeinsam mit dem Pflegepersonal einer stationären Einrichtung des Caritasverbands Dortmund erarbeitet und unter realen Bedingungen erprobt. Sie zeigt, wie ein niedrigschwelliger Einstieg in KI-gestützte Systeme gelingen kann – menschenzentriert, transparent und anschlussfähig an bestehende Arbeitsroutinen. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) gefördert. Das Fieldlab „Pflege“ hat das Institut für Innovation und Technik (iit) gemeinsam mit der nexus – Institut für Kooperationsmanagement und interdisziplinäre Forschung GmbH, dem Caritasverband Dortmund e. V., der Hochschule Aalen und der Awesome Technologies GmbH umgesetzt.

Das Potenzial der Quantensensorik – Speedboot der Quantenwirtschaft

Schon seit mehr als einem halben Jahrhundert werden Quanteneffekte für Sensoren genutzt. Die Digitalkamera ist eines der kommerziell erfolgreichsten Beispiele. Ungefähr seit der Jahrtausendwende ist von dezidierten Quantensensoren die Rede. Diese sollen nicht weniger als die Medizintechnik oder Erdbeobachtung revolutionieren können. Handelt es sich hierbei um einen inkrementellen Fortschritt oder eine fundamentale Neuerung? Besteht Konkurrenz zur konventionellen Sensorik oder können Synergien entstehen? Wo liegt ihr wirtschaftliches Potenzial und wo liegen ihre Grenzen? Mehr dazu in dieser iit-perspektive.

Luftfahrt in Hamburg: Zahlen, Fakten und Zukunftsperspektiven

Welche Rolle spielt die Luftfahrtbranche für die Wirtschaftskraft der Metropolregion Hamburg? Welche Innovationsimpulse gehen von ihr aus, und wie profitiert die Region von technologischen Entwicklungen? Um diese Fragen zu beantworten, analysiert die vorliegende Studie die wirtschaftliche Bedeutung der Branche, ihre Innovationsaktivitäten und ihre zukünftigen Perspektiven. Zudem beleuchtet die Studie, wie die Akteure der Luftfahrtbranche die Standortbedingungen beurteilen und welche Zukunftsthemen für dessen weitere Entwicklung im Mittelpunkt stehen sollten.

Technologische Ansätze zur Langzeitarchivierung von Daten

Die Digitalisierung führt zu einem exponentiellen Wachstum der Datenmengen – mit enormen Herausforderungen für deren langfristige Speicherung. Täglich entstehen weltweit rund 330 Millionen Terabyte an neuen Daten. Ein Großteil davon ist als wissenschaftliches oder kulturelles Erbe von unschätzbarem Wert und muss für Jahrzehnte oder Jahrhunderte gesichert werden. Doch herkömmliche Speichertechnologien sind kurzlebig, energie- und ressourcenintensiv: Festplatten haben eine begrenzte Lebensdauer, Serverfarmen verbrauchen immense Mengen an Strom und Wasser. Gleichzeitig wächst der Bedarf an zukunftssicheren Lösungen für Archive, Forschungseinrichtungen, Unternehmen und öffentliche Institutionen. Innovative Speichertechnologien – darunter DNA-Datenspeicher, 5D-Datenspeicher aus Quarzglas oder Phasenwechselspeicher (PCM) – könnten die Art und Weise revolutionieren, wie langfristig relevante Daten aufbewahrt werden. Diese Technologien, die derzeit erforscht werden, bieten eine hohe Speicherdichte, einen geringen Energieverbrauch und eine Haltbarkeit von Jahrhunderten bis Jahrtausenden.

Gemeinwohlorientierte KI: Ist die Zivilgesellschaft „AI-ready”?

Die Kurzstudie gibt einen Einblick in die „AI-Readiness“ (die KI-Mündigkeit) der organisierten Zivilgesellschaft in Deutschland angesichts der Herausforderungen und Chancen, die durch Digitalisierung und den Einsatz von KI-Anwendungen entstehen. Das zentrale Erkenntnisinteresse liegt in der Frage „Ist die Zivilgesellschaft „AI-ready“?“, wobei die Studie die Voraussetzungen für eine effektive und verantwortungsvolle Nutzung von KI in zivilgesellschaftlichen Organisationen analysiert. „Civic Coding ‒ Innovationsnetz KI für das Gemeinwohl“ ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS), des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ), des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) und des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS).

Startup. Gründerin. Ostdeutsch. 2025

Die Untersuchung „Startup. Gründerin. Ostdeutsch.“ beleuchtet die Situation von Startup-Gründerinnen in Ostdeutschland: ihre Beweggründe, ihre Ökosystem-Bedingungen, ihre Herausforderungen und ihre Erwartungen an die Unterstützung von – nicht nur von Frauen gegründeten – Startups in Ostdeutschland. Die Untersuchung wurde initiiert von der Digital Hub Initiative (de:hub) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) und durchgeführt vom Institut für Innovation und Technik (iit) in der VDI/VDE Innovation + Technik.

Flugtaxis – bemannte, vollelektrische Senkrechtstarter (Aktualisierung 2024)

Bemannte, vollelektrisch angetriebene senkrecht startende und landende Fluggeräte (eVTOL: electric Vertical Take-off and Landing) werden umgangssprachlich oftmals als Flugtaxis bezeichnet, wobei sie Kleinflugzeugen und Helikoptern viel mehr ähneln als Autos. Nachdem die vergangenen Jahre im Zeichen der technischen Entwicklung und Erprobung von Prototypen standen, befinden sich nun erste Flugtaxis an der Schwelle zur Zulassung und kommerziellen Nutzung. Aus diesem Grund wurde sechs Jahre nach Erscheinen der ersten Fassung des Themenkurzprofils vom Bundestag erneut eine Behandlung des Themas beauftragt. Dabei sollten auch die zukünftigen Nutzungsperspektiven von Regionalflughäfen in den Blick genommen werden. Die bisherige Fassung des Themenkurzprofils wurde im Zuge der vorliegenden Aktualisierung modifiziert und ergänzt.

Integrierte kommunale Wärme- und Kälteerzeugung

Der Gebäudesektor in Deutschland bleibt hinter dem Klimaziel 2045 zurück. Während die Wärmeversorgung zunehmend reguliert wird, fehlt eine vergleichbare Strategie für die Kälteerzeugung – trotz der wachsenden Bedeutung durch den Klimawandel. Fernwärmenetze auf Basis erneuerbarer Energien sind ein zentraler Baustein der Wärmewende. Durch die Kombination mit Fernkältenetzen lassen sich Synergien wie die Nutzung von Abwärme zur Kälteerzeugung effizient nutzen. Erste Ansätze sind bereits vorhanden, eine gezielte politische Weichenstellung kann jedoch Investitionen zur Klimaanpassung reduzieren und eine effiziente Energienutzung ermöglichen.

Bioprinting für medizinische Anwendungen

Unter dem Begriff Bioprinting werden 3D-Druckverfahren zusammengefasst, die es ermöglichen, funktionelle biologische Gewebe und Organe herzustellen. Hierbei werden Biomaterialien und Zellkulturen verdruckt, um komplexe dreidimensionale Strukturen zu erzeugen, die eine natürliche Gewebearchitektur nachahmen. Im medizinischen Kontext wird Bioprinting bereits jetzt zur Herstellung von Gewebemodellen für die medizinische Forschung und Arzneimittelentwicklung angewendet. Als zukünftiges Ziel gilt die Herstellung maßgeschneiderter Gewebe und Organe im Rahmen einer individualisierten, regenerativen Medizin. Die Aussicht auf individualisierte Therapien und gedruckte Ersatzorgane weckt Hoffnung auf eine verbesserte medizinische Versorgung. Zu den technischen Herausforderungen gehören aktuell allerdings immer noch die präzise Steuerung der Zellplatzierung und die Sicherstellung der langfristigen Funktionalität der gedruckten Gewebe. Auch bestehen aufgrund der hohen Kosten Fragen zu Verfügbarkeit und potenzieller sozialer Ungleichheit. Hinzu kommen offene ethische Debatten über eine mögliche Verbesserung menschlicher Fähigkeiten durch biotechnologische Eingriffe (Human Enhancement) mithilfe von Bioprinting.

Schneller helfen, klüger lenken: Das KI-Cockpit für smarte Städte

Das Whitepaper fasst zentrale Erkenntnisse aus dem Fieldlab „Kommune“ im Projekt „KI-Cockpit“ zusammen. Im Fokus steht das KI-Cockpit als Schnittstelle zwischen Mensch und KI-System, das Kommunen bei der Erkennung und Bewertung von Verkehrsanomalien unterstützt und eine rechtskonforme, menschenzentrierte Integration in die Verkehrssteuerung ermöglicht. Der Prototyp wurde in zwei Kommunen getestet und zeigte sich anpassungsfähig an unterschiedliche technische und organisatorische Rahmenbedingungen. Die Ergebnisse verdeutlichen, wie KI-Systeme im kommunalen Kontext vertrauenswürdig eingesetzt werden können – vorausgesetzt, sie sind nachvollziehbar gestaltet, in bestehende Strukturen eingebettet und an realen Arbeitsprozessen ausgerichtet. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) gefördert und gemeinsam mit nexus – Institut für Kooperationsmanagement und interdisziplinäre Forschung, der Hochschule Aalen und Starwit Technologies GmbH umgesetzt.

KI im Jobmatching erfolgreich nutzen: Faire und transparente Bewerbungsprozesse mit menschlicher Aufsicht

Das Whitepaper fasst zentrale Erkenntnisse aus dem Fieldlab „Human Resources“ im Projekt „KI-Cockpit“ zusammen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie KI-Systeme in der Personalauswahl so gestaltet werden können, dass Fairness, Transparenz und menschliche Aufsicht gewährleistet bleiben. Anhand des Recruiting-Systems „Jobmatch“ der CHEMISTREE GmbH wurden praxisnahe Anforderungen für eine verantwortungsvolle Gestaltung KI-gestützter Entscheidungen untersucht. Das KI-Cockpit ermöglicht Aufsichtspersonen die Überwachung und Steuerung von KI-Prozessen, etwa durch Kennzahlen, Autonomiestufen und eine Stopp-Funktion. Das Paper ist im Kontext des vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) geförderten Projekts „KI-Cockpit“ entstanden, das gemeinsam mit den Partnern nexus – Institut für Kooperationsmanagement und interdisziplinäre Forschung, der Hochschule Aalen sowie der CHEMISTREE GmbH durchgeführt wurde.

Wasserstoff-Hochlauf in Deutschland bis 2035

Für den Markthochlauf der Wasserstoffwirtschaft in Deutschland gibt es unterschiedliche Prognosen des zukünftigen Bedarfs.
Ziel der vorliegenden Studie ist es anhand von öffentlich zugänglichen Daten die verschiedenen Prognosen für den Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft in Deutschland zu veranschaulichen und miteinander in Beziehung zu setzen. Das Ergebnis der Studie ist eine erste grobe Einschätzung für den Wasserstoffhochlauf bis 2035. Dabei fokussiert sich die Studie auf den Wasserstoffbedarf der Prozessindustrien, die den Hochlauf in den ersten Jahren dominieren werden. Für den Verkehrssektor wird davon ausgegangen, dass Wasserstoff und dessen Derivate erst ab 2030 eine zunehmende Rolle spielen werden.
Die Entwicklung der weiteren Sektoren Wärme und Energie beinhaltet Entscheidungen und Entwicklungen, die erst in den kommenden Jahren getroffen werden und somit nicht fundiert abschätzbar sind. 
Bei der Analyse zur Deckung des Bedarfs der Prozessindustrien wurde der Fokus auf die Betrachtung inländischer Elektrolysekapazitäten gelegt, um den Deckungsgrad mittels aktuell geplanten Elektrolysevorhaben zu ermitteln. Die ermittelte Deckungslücke muss während des Markthochlaufs sowohl über Importe und die Erschließung weiterer Elektrolysekapazitäten als auch ggf. über die vorübergehende Nutzung von grauen und CO2-armen Wasserstoff gedeckt werden.
Für eine erfolgreiche Umsetzung des Markthochlaufs sind neben dem zügigen Ausbau der Elektrolysekapazitäten auch die frühzeitige Eingliederung in das Stromsystem, kontinuierliche Datenaktualisierungen sowie ein stabiler, investitionsfreundlicher Rechtsrahmen essenziell. Nur durch vorausschauende Planung und klare regulatorische Leitplanken kann eine sichere, effiziente und wirtschaftliche Wasserstoffversorgung in Deutschland gewährleistet werden.

Analysepotenziale von Online- Stellenanzeigen und Methoden Maschinellen Lernens am Beispiel der Mindestlohnforschung

Diese iit-perspektive beleuchtet das Potenzial innovativer Datenzugänge (Online-Stellenanzeigen) und Analysemethoden  (Methoden des maschinellen Lernens) für sozialwissenschaftliche Fragestellungen am Beispiel der Mindestlohnforschung. So ist es mit Online-Stellenanzeigen als Datengrundlage beispielsweise möglich zu untersuchen, inwieweit die Einführung bzw. Erhöhung des Mindestlohns die von Arbeitgebern geforderten beruflichen Kompetenzen verändert hat.

Large Action Models – neue KI-basierte Interaktionsformen mit digitalen Technologien

In jüngster Zeit hat ein neuer Trend an Dynamik gewonnen, bei dem generative KI-Agenten in die Lage versetzt werden, eigenständig Aufgaben für die Nutzer/innen auszuführen. Dieses Themenkurzprofil fokussiert sich auf große Aktionsmodelle (Large Action Models, LAM), die eine sogenannte neurosymbolische Modellarchitektur aufweisen. Dabei handelt es sich um die Kombination von symbolischer und neuronaler KI, die eine neuartige Steuerung digitaler Anwendungen ermöglicht. Technisch vermitteln LAM zwischen menschlicher Intention und digitaler Ausführung, in etwa wie Betriebssysteme zwischen Hardware und Software. Neurosymbolische KI-Modelle werden in LAM-basierten Agenten eingesetzt. Gegenwärtig sind erst wenige LAM-basierte Agenten als Apps oder eigenständige Geräte auf dem Markt verfügbar. Sie zeichnen sich durch eine vereinfachte Interaktionsform für den menschlichen Nutzer aus und sollen diverse Handlungsketten im digitalen Raum autonom ausführen können. Perspektivisch ist davon auszugehen, dass Menschen zukünftig zur Erledigung diverser Aufgaben ihren mobilen Endgeräten Sprachbefehle erteilen und dann die integrierten KI-Agenten selbst scrollen, tippen und klicken.

EDGE-FINOPS: Ein Leitfaden für das Kostenmanagement von Edge-Cloud-Systemen

Edge-Cloud-Systeme können wesentlich zur Optimierung von Prozessen, zur Skalierung von Anwendungen und zur effizienten Nutzung von IT-Ressourcen beitragen. Um abzuwägen zu können, ob das im Einzelfall zutrifft, müssen Unternehmen umfassende Kosten-Nutzen-Überlegungen anstellen. Der neue Ansatz des Edge-FinOps erweitert das bewährte System der Cloud-FinOps und beschreibt den Aufbau eines effizienten und nachhaltigen Kostenmanagements für Edge-Cloud-Systeme. Der Leitfaden wurden im Rahmen der Begleitforschung zum BMWK-Technologieprogramm Edge Datenwirtschaft erstellt.

KI im Forschungsprozess – was ist möglich und wohin geht der Weg?

Die Nutzung von generativer KI wie ChatGPT auch im wissenschaftlichen Kontext, z. B. beim Verfassen von wissenschaftlichen Publikationen hat sich in den zwei Jahren seit der Veröffentlichung von ersten Chatbots stark verbreitet. So geben von 1600 weltweit von Nature befragten Wissenschaftler:innen 30 Prozent an, KI in ihrer Forschung zu nutzen und unter diesen nutzen 13 Prozent generative KI wie ChatGPT täglich oder mehrmals die Woche. Am häufigsten nutzen sie generative KI beim Schreiben von Programmiercode, zum Brainstormen von Forschungsideen, beim Schreiben von wissenschaftlichen Manuskripten oder von Literaturreviews. Im Fokus dieser iit-perspektive stehen Leitlinien für Einrichtungen des akademischen Systems sowie der Wissenschaftspolitik, die darauf abzielen, die Qualität wissenschaftlicher Arbeit zu sichern und den integren Umgang mit KI-Methoden zu fördern.

Evaluation der Initiative „Horizont Handwerk“

Mit der Initiative „Horizont Handwerk“ hat das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg 2017 ein zentrales Projekt der baden-württembergischen Handwerkspolitik initiiert, um längerfristig und gezielt die Handwerksbetriebe beim Strukturwandel zu unterstützen. Im Rahmen der Evaluation hat das Institut für Innovation und Technik (iit) im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus u.a. eine Online-Befragung zu den Handwerksbetrieben und zahlreiche Experteninterviews mit Vertreterinnen und Vertretern von Handwerksorganisationen und Betrieben durchgeführt. Der Evaluationsbericht zur Initiative zeigt Potenziale zur Weiterentwicklung auf – und empfiehlt ihre Fortführung.

Wasserstoff-Sentiment-Index 2025

Das Institut für Innovation und Technik (iit) misst mit dem Wasserstoff-Sentiment-Index die Rahmenbedingungen für den Wasserstoffhochlauf in Deutschland. Der Index beruht auf einer breit angelegten Expert:innen-Umfrage: Neben ihren Einschätzungen zum aktuellen Stand der Technologie und Infrastruktur haben Wasserstoff-Stakeholder aus der gesamten DACH-Region für den Sentiment-Index den politischen und regulatorischen Rahmen, die aktuellen Marktbedingungen, (internationale) Kooperationen und die Fachkräfteverfügbarkeit bewertet.

Ziel des Wasserstoff-Sentiment-Index ist es, den Status und die Fortschritte des deutschen Wasserstoffhochlaufs sichtbar zu machen. Die Befragung wurde in Kooperation mit dem Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Bauen und Digitalisierung durchgeführt.

Zukunftsradar Digitale Kommune

Rund ein Viertel der Kommunen war in den vergangenen zwei Jahren Ziel einer Cyber-Attacke – und nur knapp die Hälfte fühlt sich gegen Cyber-Angriffe gut gewappnet. Das ist ein Ergebnis des neuen „Zukunftsradar Digitale Kommune 2024“,
den das Institut für Innovation und Technik (iit) gemeinsam mit dem
Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB) regelmäßig herausgibt. Der
Zukunftsradar soll Antworten zum aktuellen Stand der
Digitalisierung in den Kommunen geben, akute Handlungsbedarfe
identifizieren und mögliche Anknüpfungspunkte für den digitalen
Transformationsprozess in den Kommunen bieten. Der Befragungszeitraum
für die Umfrage war vom 19. Juni bis zum 29. August 2024. Zur Teilnahme
aufgerufen waren alle deutschen Städte und Gemeinden.

Urheberrecht bei KI-generierten Beiträgen: Handlungsbedarfe und Nutzungschancen für den Bildungskontext

Der rasant steigende Einfluss von Künstlicher Intelligenz auf das tägliche Leben macht den digitalen Wandel der Gesellschaft für viele Menschen auf eine bisher ungekannte Weise erfahrbar. Sprachassistenten wie Amazon Alexa oder Google Assistant sind mittlerweile ein fester Bestandteil vieler Haushalte. Nicht zuletzt durch die Popularität von allgemeinen KI-Assistenzsystemen und Large Language Models (LLM) wie ChatGPT, Google Gemini sowie Anwendungen wie DALL-E und MidJourney für die Generierung von Texten und Bildern spielt KI in Arbeit und Freizeit eine immer größere Rolle. Diese iit-perspektive skizziert den rechtlichen Rahmen beim Einsatz künstlicher Intelligenz im Kontext des Urheberrechts. Davon ausgehend werden Überlegungen für eine mögliche Neubetrachtung der Rolle von Urheberrecht in der Schule
abgeleitet und Chancen einer Nutzung von KI-generierten Inhalten aufgezeigt.

Gesellschaftliche Auswirkungen hybrider Arbeitsformen

Die COVID-19-Pandemie hat in Deutschland zu einer starken Zunahme hybrider Arbeitsformen geführt. In der Folge wurde eine Reihe von wissenschaftlichen Studien initiiert, die sich mit den Auswirkungen hybrider Arbeit auf Arbeitnehmer/innen befassen. Insbesondere von 2020 bis 2022 entstanden zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen zu den Ursachen, Formen und Folgen hybrider Arbeit. Mit dem Übergang von der Pandemie zur Endemie nahm die Intensität der Forschungsaktivitäten ab. Die bislang bestehende Studienlage gibt zwar fundierte Einblicke in Hintergründe, Formen und erste sich abzeichnende Folgen hybrider Arbeitsformen, dennoch ergeben sich aus Perspektive der Technikfolgenabschätzung noch Erklärungs- und Wissenslücken, denn es ist kaum absehbar, wie sich Ausmaß und Gestaltung hybrider Arbeit in der Phase der endemischen Konsolidierung der Arbeitswelt weiterentwickeln werden. Daher ist es im wissenschaftlichen Diskurs bislang strittig, welche mittel- und langfristigen Folgen für die Gesellschaft zu erwarten sind: Konsolidierung der Arbeitswelt im neuen, hybriden Modus oder Rückkehr zu den alten Strukturen. Dargestellt wird der aktuelle Wissensstand (vorliegende Evidenz), um anschließend die ergänzenden Erkenntnisse einer Delphi-Befragung in Bezug auf die mögliche künftige Entwicklung hybrider Arbeit (plausible Abschätzung der Zukunft) darzustellen. Zum Abschluss werden Hinweise auf mögliche Gelingensbedingungen für gute hybride Arbeit sowie ein Ausblick auf weiterführenden Forschungsbedarf gegeben.

Stakeholder-Analyse: Edge Datenwirtschaft

Die „Stakeholder-Analyse Edge Datenwirtschaft“ bietet eine umfassende Übersicht wichtiger Akteure und Interessensgruppen für die Entwicklung neuartiger Anwendungen in der Datenwirtschaft, nicht nur auf deutscher, sondern auch auf europäischer Ebene. Sie erleichtert die Übersicht relevanter Aktivitäten entlang der Daten- und KI-Wertschöpfungskette für Forschungsprojekte, Forschungsorganisationen, Unternehmen und Verbände.

Die Stakeholder-Analyse wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz im Rahmen der Begleitforschung zum Technologieprogramm „Edge Datenwirtschaft“ erstellt. Herausgeber sind Nicole Wittenbrink und Peter Gabriel vom Institut für Innovation und Technik (iit), erstellt wurde die Analyse von Nils Jahnke und Sarah Schimankowitz vom Fraunhofer-Institut für Software- und Systemtechnik ISST.

Großansiedlungen im Hochtechnologiebereich – Chance oder Risiko für Regionen?

Großansiedlungen von Industrieunternehmen in Deutschland können ein bedeutender Wirtschaftsfaktor für die Region, das Land und auch für Europa sein und einen strategisch wichtigen Beitrag zur Absicherung der Lieferketten leisten. Häufig werden Ansiedlungen von ausländischen Unternehmen, die Hochtechnologien produzieren, aber erst durch staatliche Förderung möglich oder zumindest begleitet.

Scientific Policy Advice International Mapping

In the form of a short overview presentation, this paper illustrates the projects focus: to identify trends, find inspiration and understand gaps, all in the international context for scientific policy advice. The overall goal is to develop effective and innovative solutions for cooperation between science and government in crisis situations.

Ergebnisse aus dem Crisis Science Project CRISP

Krisenresilienz stärken durch systematische Zusammenarbeit von Wissenschaft und Verwaltung: Das präsentationsartig aufbereitete Paper aus dem Projektkontext beschreibt das Vorgehen zur Entwicklung neuer Formate der Zusammenarbeit von Wissenschaft und öffentlicher Verwaltung in Krisensituationen. 

Mehr als eine Farbe: Wie MINT die Zukunft greifbar macht und was dafür in unserem Bildungssystem passieren muss

Die wachsende Bedeutung der MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) für Wirtschaft und Gesellschaft ist unbestreitbar. Diese Disziplinen bilden die Grundlage für Innovation und Fortschritt in zentralen Bereichen wie Digitalisierung, Klimaschutz, Ingenieurwissenschaften und Gesundheitswesen – und ermöglichen Lösungen für einige der drängendsten Herausforderungen unserer Zeit. Darüber hinaus sind die MINT-Fächer treibende Kräfte für wirtschaftliches Wachstum und internationale Wettbewerbsfähigkeit, da sie Industrien prägen und Arbeitsplätze schaffen. Trotz dieser Relevanz steht Deutschland weiterhin vor erheblichen Herausforderungen, eine ausreichend qualifizierte MINT-Arbeitskräftebasis zu entwickeln und zu sichern. Zwar hat sich der Fachkräftemangel in den MINT-Berufen in den vergangenen drei Jahren leicht verbessert, doch bestand zumindest im Jahr 2024 noch eine Lücke von 209.000 Fachkräften in diesem Bereich. 

Empirische Erkenntnisse und vorliegende Analysen bilden die Grundlage für die Entwicklung effektiver bildungspolitischer Maßnahmen im Bereich MINT. Zahlreiche Studien und Berichte haben Forschungsergebnisse geliefert, statistische Daten analysiert und in konkrete Handlungsempfehlungen überführt. Diese Studien liefern wertvolle Einblicke in Strategien, die das Engagement von Schüler:innen steigern, Chancengleichheit fördern und langfristiges Interesse an MINT-Fächern wecken. Dennoch bestehen weiterhin Lücken bei der Skalierung dieser Ansätze und bei der Überwindung von Ungleichheiten in verschiedenen Bildungskontexten. Aufbauend auf diesem Wissensstand zielt diese iit-perspektive darauf ab, die zentralen Handlungsempfehlungen relevanter MINT-Berichte in Deutschland zusammenzufassen.

Ethik und Auswirkungen von KI mit minimalem Risiko – Empfehlungen für die Forschungs- und Technologieförderung ausgehend von Large Language Models (LLM)

Im Fokus dieser iit-perspektive stehen ethische Herausforderungen der im vergangenen Jahr in Kraft getretenen KI-Verordnung der Europäischen Union. Ihr Fokus: Die KI-Verordnung verfolgt einen risikobasierten Ansatz zur Bewertung der Einsatzfelder, Verwendungszwecke und Funktionsweisen von KI-Technologien. Die Verordnung umfasst dabei vier Risikostufen: Zu ihnen zählen 1. inakzeptable, 2. hohe, 3. begrenzte sowie 4. minimale Risiken der Inverkehrbringung, Inbetriebnahme und Verwendung von KI-Technologien. Im Paper geht es nicht nur um ethische Problemstellungen der aktuellen KI-Regulierung und der zu regulierenden Systeme mit einem theoretischen Blick, sondern enthalten sind auch Fallbeispiele aus dem Bereich der KI mit allgemeinem Verwendungszweck – und nicht zuletzt geht es um die Frage, was dies mit sogenannten stochastischen Papageien zu tun hat. Abschließend gibt es Handlungsempfehlungen für die künftige Förderung.

Kohlenstoffkreisläufe schließen: Technologien für die industrielle Transformation

Fossile Kohlenstoffemissionen sind der wichtigste Treiber der globalen Erwärmung. Umso wichtiger werden Lösungsansätze, mit denen nachhaltige Kohlenstoffkreisläufe aufgebaut – und damit die negativen Auswirkungen auf das Klima reduziert werden können. Hierzu zählen sowohl Strategien zur Vermeidung als auch eine Reihe von verschiedenen Technologie- und Verfahrensansätzen zur Reduktion von Treibhausgasemissionen. Neben Abscheidungstechnologien, innovativen Nutzungspfaden und Speichertechnologien für CO2 sowie chemischem Recycling von Kunststoffprodukten, mit denen sich Kohlenstoffkreisläufe in Zukunft nachhaltig schließen lassen, werden in dem Arbeitspapier ausgewählte politische Lenkungsinstrumente vorgestellt, die den regulatorischen Rahmen für den Einsatz verschiedener Technologie- und Verfahrensansätzen setzen.

Trendbarometer junge Digitalwirtschaft 2024/2025

Von der aktuellen Wirtschaftskrise bleiben auch junge Digitalunternehmen nicht verschont. In der dieser Studie zugrunde liegenden Befragung berichten sie zunehmend von erschwerten wirtschaftlichen Bedingungen. Die Mehrheit von knapp 84 Prozent erwartet allerdings eine Besserung in den kommenden zwölf Monaten. Wegen der aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen richten Start-ups ihren Fokus weg vom schnellen Wachstum hin zu einer Verbesserung ihrer Profitabilität und zur Kostenreduktion. Das Trendbarometer befasst sich regelmäßig auch mit der Entwicklung generativer KI: Bereits zwei Drittel der im Trendbarometer befragten digitalen Start-ups nutzen generative KI für ihre Tätigkeiten. Mehr hierzu sowie zu weiteren Ergebnissen gibt es in der vom iit erstellten Kurzstudie.

Monitoring und Evaluation für den Markthochlauf der Wasserstoffwirtschaft

Wasserstoff soll als vielfältig einsetzbarer Energieträger dazu beitragen, die gesteckten Energie- und Klimaziele Deutschlands zu erreichen. Dabei wird Deutschlands künftige Wasserstoffwirtschaft darauf angewiesen sein, dass nicht nur nationale und internationale Infrastrukturen effizient ineinandergreifen, sondern auch die notwendigen rechtlichen und institutionellen Rahmenbedingungen etabliert – und regulatorisch aufeinander abgestimmt werden. Dieser teifegreifende Transformationsprozess wird von einem hohen Informationsbedarf flankiert, der ein begleitendes Monitoring unabdingbar macht. Neben möglichen Datenquellen und Indikatoren zu verschiedenen Handlungsfeldern werden in dem Arbeitspapier zentrale Anforderungen an ein solches Monitoring der Wasserstoffwirtschaft formuliert.

Die Regulierung von Künstlicher Intelligenz und Datenwirtschaft: Auswirkungen der aktuellen EU-Gesetzgebung auf Forschungs- und Entwicklungsprojekte – eine Übersicht.

Die Europäische Kommission hat am 9. März 2021 ihre Zielvorstellung für die digitale Transformation Europas bis zum Jahr 2030 formuliert. Darin beschreibt sie eine nachhaltige, auf den Menschen ausgerichtete Vision einer digitalen Gesellschaft. Die europäische Datenstrategie sieht in diesem Zusammenhang die Schaffung rechtlicher Rahmenbedingungen vor, die den Datenaustausch erleichtern, die Wettbewerbsfähigkeit erhöhen und die digitale Souveränität der EU stärken sollen. 

Die Publikation „Die Regulierung von Künstlicher Intelligenz und Datenwirtschaft – Auswirkungen der aktuellen EU-Gesetzgebung auf Forschungs- und Entwicklungsprojekte“ gibt einen Überblick über die zentralen Rechtsakte der Europäischen Union im Bereich KI und Datenwirtschaft. Die vorliegende zweite Auflage ersetzt die bisherige erste Auflage vom Februar 2023.

Ohne Körper keine Intelligenz? Der Weg zur verkörperten KI.

Die Forschung an einer verkörperten künstlichen Intelligenz (KI) rückt global zunehmend in den Fokus. Mit diesem Meilenstein der KI würden intelligente Roboter als ein universelles Werkzeug des Menschen erstmals wirklich greifbar werden. Die rasante Entwicklung der KI der vergangenen Jahre beflügelt zwar den Science-Fiction-Traum von intelligenten Robotern. Doch trotz der beeindruckenden Fortschritte mangelt es der heutigen KI noch an vielen Fähigkeiten, die wir zur menschlichen Intelligenz zählen: Denn anders als Menschen lernen die künstlichen Intelligenzen bisher noch nicht durch die Interaktions eines eigenen Körpers mit seiner Umwelt.

Warum es manchmal doch auf die Größe ankommt. Chipfabriken und die Frage nach der Nachhaltigkeit

In Deutschland wird das Ansiedeln von Chipfabriken („Fabs“ genannt) diskutiert. Im Fokus stehen dabei neben Fragen nach Sinnhaftigkeit und Wirkung der hohen Fördersummen vor allem Fragen bezüglich der Umweltverträglichkeit solcher Fabs, insbesondere deren Energie- und Wasserverbrauch. Dieser hohe Bedarf an Ressourcen wirft angesichts der steigenden Förderintensität in der Branche die Frage nach der Vereinbarkeit von Fabs mit den deutschen und europäischen Nachhaltigkeitszielen auf.

Trump 2.0, Tech and the Transatlantic Tragedy

The re-election of Donald Trump is an imposition for science. While the president-elect is gradually putting together a leadership team that is recognisably based more on loyalty than competence, scientists and political decision-makers on both sides of the Atlantic fear the impact of his second term in office on EU-US cooperation in the area of technology and innovation policy.

Trump 2.0, Tech und die transatlantische Tragödie

Die erneute Wahl von Donald Trump ist für die Wissenschaft eine Zumutung: Während der Präsident in spe peu-à-peu ein Führungsteam zusammenstellt, das erkennbar mehr auf Loyalität statt Kompetenz basiert, fürchten Wissenschaftler:innen und politische Entscheidungsträger:innen auf beiden Seiten des Atlantiks die Auswirkungen seiner zweiten Amtszeit auf die Zusammenarbeit von EU und USA im Bereich der Technologie- und Innovationspolitik.

7 Foresight-Methoden zur erfolgreichen Strategieentwicklung

Alle Organisationen benötigen eine Strategie, um ihre Ziele zu erreichen und langfristig zu überleben. Egal ob ein Unternehmen, ein Ministerium, Krankenhaus, eine Universität, Bank oder NGO: Sie alle benötigen einen Plan, wie sie von der Gegenwart in die Zukunft gelangen. Dieser Plan ist die Strategie, die einen angestrebten Zielzustand und den Weg dorthin beschreibt. Sie stellt sicher, dass alle Aktivitäten und Ressourcen der Organisation aufeinander abgestimmt sind und dem Zweck der Organisation dienen. Um robuste Strategien zu entwickeln, sind Werkzeuge nötig, die dabei helfen, den permanenten Wandel zu bewältigen, Entscheidungen unter großer Unsicherheit zu treffen sowie angemessene Antworten auf die gegenwärtigen Komplexitätszumutungen der zahlreichen krisenhaften aktuellen Ereignisse zu finden. Diese iit-Kurzstudie gibt einen Überblick über Foresight-Methoden, die Grundlage für eine erfolgreiche Strategieentwicklung sein können.

Gründungs-Update

Das Gründungs-Update des Instituts für Innovation und Technik (iit) ist im Rahmen der Wirkungsanalyse zum Gründerwettbewerb Digitale Innovation des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) entstanden. Die Studie fasst auf Basis von Sekundärliteratur aktuelle Zahlen und Themen zum Gründungsgeschehen zusammen. Im aktuellen Fokus der Gründungsdynamik steht unter anderem die Frage, wie sich multiple Krisen negativ auf die Gründungsdynamik auswirken. Zentrale Kennzahlen zum Gründungsgeschehen finden sich in einer Faktenübersicht am Ende des Dokuments. Für einen Einblick in die Historie geht es hier zum vorigen Gründungs-Update.

Ökologischer Impact von KI. Nur wer das Problem versteht, kann es lösen.

KI hat das Potenzial sowohl unseren Alltag als auch Wertschöpfungsprozesse tiefgreifend und auf vielfältige Weise zu verbessern. Durch den geschickten Einsatz der KI ist es beispielsweise möglich, Industrieprozesse energie- und ressourceneffizienter zu gestalten und damit direkt einen erheblichen Beitrag zur ökologischen Nachhaltigkeit zu leisten. Darüber hinaus wird KI bei Fragestellungen aus Forschung und Entwicklung immer mehr zu einem Erfolgsfaktor, wenn es darum geht, Lösungen zu finden und zu gestalten. Vor allem, indem KI die Forschung an vielen Stellen beschleunigt. Auf der Kehrseite der Medaille – und oft unterrepräsentiert im öffentlichen Diskurs – lässt sich allerdings Gegenteiliges beobachten: Die fortschreitende Digitalisierung in vielen Wirtschaftszweigen, Verwaltung und im gesellschaftlichen Leben lässt den Bedarf an Energie und Ressourcen enorm steigen.

Ein KI-Cockpit für Beschäftigte. Künstliche Intelligenz am Arbeitsplatz verstehen, souverän einsetzen und kontrollieren.

Dieses Whitepaper präsentiert zentrale Erkenntnisse aus dem Projekt „KI-Cockpit“, das die exemplarische Umsetzung der europäischen KI-Verordnung in der betrieblichen Praxis untersucht. Das Projekt demonstriert, wie KI-Systeme so gestaltet werden können, dass menschliche Transparenz, Kontrolle und Steuerung gewährleistet sind. Der „Human in Command“-Ansatz, der im Mittelpunkt des Projekts steht, integriert den Menschen aktiv in die Überwachung und Gestaltung von KI-Systemen, wodurch Risiken minimiert und die Akzeptanz von KI gestärkt werden. Mit dem KI-Cockpit wird eine technische Lösung entwickelt, die Transparenz, Fairness und Kontrollmöglichkeiten durch Performance-Monitoring, Testfälle und kontextspezifische Autonomiestufen bietet. Das Paper ist im Projekt „KI-Cockpit“, gefördert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) entstanden, das gemeinsam mit den Partnern nexus – Institut für Kooperationsmanagement und interdisziplinäre Forschung, der Hochschule Aalen, dem Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement (IAT) der Universität Stuttgart, Chemistree GmbH, Starwit Technologies GmbH sowie der Caritas Dortmund durchgeführt wurde.

Analyse und Prognose volkswirtschaftlicher und regionalökonomischer Wachstumseffekte des Halbleiterökosystems in Sachsen

Sachsen profitiert stark von dem dynamischen Investitionsgeschehen in der sächsischen Mikroelektronikbranche. Dabei leistet das Wachstum des Halbleiterökosystems in den nächsten Jahren einen deutlichen Beitrag zur weiteren positiven wirtschaftlichen Entwicklung des Standorts, die mit einer größeren Wertschöpfung und damit einem deutlichen Anstieg des Bruttoinlandsproduktes, Exportwachstum und zusätzlichen Arbeitsplätzen einhergehen. Das ist das Ergebnis der Studie „Volkswirtschaftliche und regionalökonomische Wachstumseffekte des Halbleiterökosystems in Sachsen“, die das Institut für Innovation und Technik im Auftrag der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS) durchgeführt hat.

Datenkompetenz in kommunalen Verwaltungen BBSR. Vorgehensmodell und Referenzrahmen für strategisches Handeln – ein Handlungsleitfaden für die kommunale Praxis

Mit der Digitalisierung von Daten, Dateninfrastrukturen und
Verwaltungsverfahren in deutschen Kommunen geht auch der Bedarf einher,
sowohl die bestehenden Organisations- und Managementstrukturen adäquat
weiterzuentwickeln als auch die digitalen Kompetenzen von
Mitarbeitenden. Gleichzeitig verlangen Onlinezugangsgesetz (OZG) und Open-Data-Richtlinien
von Kommunen und Regionen, sich bürgerfreundlich und digital
transparent aufzustellen. Auch kleinere und mittlere Kommunen stehen vor
der Herausforderung, diese Bedarfe zu adressieren. Bisherige Ansätze
erweisen sich häufig entweder auf einzelne Organisationseinheiten bzw. Fachverfahren begrenzt oder lassen eine fachbereichsübergreifende strategische Herangehensweise eher vermissen.

Der im Rahmen des Projektes entwickelte Leitfaden unterstützt
Kommunen im Aufbau bzw. der Weiterentwicklung einer datenkompetenten
Verwaltung. Die Publikation basiert auf umfangreichen Forschungsarbeiten
und beabsichtigt, den Grundstein für weiterführende Arbeiten zur
Organisations- und Personalentwicklung in städtischen Akteursnetzwerken
zu legen.

Multiprofessionelle Teams an Schulen: Ein Scoping Review

Die multiprofessionelle Zusammenarbeit kann sowohl für Schüler:innen als auch für die beteiligten Berufsgruppen vielfältige Vorteile bieten – vorausgesetzt, die Schulen schaffen geeignete Rahmenbedingungen (insbesondere in Bezug auf zeitliche und räumliche Ressourcen) für die Kooperation. Entsprechende bildungspolitische Ambitionen, personelle Ressourcen für multiprofessionelle Teams zu fördern, erscheinen als ein grundsätzlich geeigneter Ansatzpunkt, um die Zusammenarbeit zu optimieren. Mehr Personal kann eine Entlastung des Gesamtkollegiums bedeuten und ermöglicht es, die notwendigen Ressourcen für den Austausch zu schaffen. Zudem kann die Problematik unattraktiver oder gar prekärer Beschäftigungssituationen für Fachkräfte, insbesondere bei anderen Berufsgruppen außerhalb der Lehrkräfte, angegangen werden. Dies könnte den Schulen helfen, mehr Kontinuität in der Personalausstattung zu gewährleisten.

Empirische Untersuchung zur grünen Wasserstoffökonomie und des damit verbundenen Fachkräftebedarfs in Brasilien

Brasilien ist ein Land, dessen Energie und insbesondere Elektrizität zu einem erheblichen Teil aus erneuerbaren Quellen stammt; bei der Gesamtenergieversorgung sind es 45 Prozent (zum Vergleich: OECD-Durchschnitt ist 12 Prozent) und beim Strom sogar rund 90 Prozent (zum Vergleich: OECD-Durchschnitt 30 Prozent). Somit kommt Brasilien in Lateinamerika und weltweit eine Vorreiterrolle in Sachen grüner Energietransition zu. Dies sind ideale Bedingungen, um auch grünen Wasserstoff in großem Maßstab zu erzeugen und für den Export zu nutzen. Im Rahmen des von der GIZ umgesetzten Projekts „H2Brasil“ wurden in den Jahren von 2021 bis 2024 Teilprojekte in Höhe von insgesamt 34 Mio. Euro in Brasilien gefördert. Für das Thema Berufsbildung als Teil von „H2Brasil“ wurde vorbereitend-begleitend eine Untersuchung zu den Qualifikationsbedarfen für grünen Wasserstoff und PtX in Brasilien durchgeführt, in der eine empirische Erhebung zu den Weiterbildungsbedarfen mit einer weltweiten Übersicht über Trends in der Weiterbildung kombiniert wird. Die Ergebnisse werden in dieser iit perspektive dargestellt.

Geopolitische Dimensionen der Wasserstoffwirtschaft

Grüner Wasserstoff hat das Potenzial, die Energielandschaft weltweit grundlegend zu verändern, gleichzeitig kann er dazu beitragen, die Klimaziele zu erreichen. Viele Länder haben die Bedeutung dieser Technologie erkannt und ergreifen entsprechende Maßnahmen. Die internationale Zusammenarbeit, technologische Fortschritte und strategische Investitionen sind entscheidend, um die Herausforderungen zu meistern und das volle Potenzial von grünem Wasserstoff auszuschöpfen. In dem Neuordnungsprozess müssen die EU und ihre Mitgliedsstaaten eine aktiv-kooperative Wasserstoffstrategie verfolgen, die die Interessen anderer Akteure/Länder anerkennt und die daraus resultierenden Partnerschaften pragmatisch umsetzt. Grundsätzlich sind in der zukünftigen globalen Wasserstoffwirtschaft unterschiedliche Szenarien denkbar, die von einer Verschiebung von Macht, Industrie und Technologieführerschaft gen Osten über einen europäischen Alleingang mit neuen Abhängigkeiten bis hin zu einem von Despoten getriebenen Wasserstoff-Imperialismus reichen. 

Standards und Normen für die digitale Sektorenkopplung in Deutschland und Europa: Status quo und Handlungsbedarfe

Mit dem Konzept der Sektorenkopplung sollen sowohl die Netze für Strom, Gas und Wärme als auch die Nachfrage in Industrie, Gewerbe und Privathaushalten stärker miteinander verzahnt werden, um die Flexibilität bei Erzeugung, Speicherung und Verbrauch von Energie voranzutreiben. Eine zentrale Voraussetzung dafür sind breit anerkannte Normen, damit Erzeuger, Netzbetreiber und Verbraucher reibungslos zusammenwirken können. Wichtige IT-Konzepte für die Sektorenkopplung wie Datenräume und digitale Zwillinge werden aber maßgeblich von Standardisierungskonsortien vorangetrieben, die teilweise noch wenig Bezug zur Normung haben. Im Auftrag der Deutschen Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (DKE) hat das Institut für Innovation Technik (iit) den aktuellen Stand und die Herausforderungen bei der Standardisierung und Normung für die digitale Sektorenkopplung in Deutschland und Europa untersucht.

Future Report HR-Tech. Trends und Innovationen im modernen Personalwesen.

In einer Zeit, in der technologische Entwicklungen rasant voranschreiten, ist es entscheidend, die Potenziale neuer HR-Technologien frühzeitig zu erkennen und strategisch zu nutzen. Diese Studie analysiert die aktuellen Technologietrends im HR-Management und bewertet deren Potenziale im Hinblick auf die Verbesserung von HR-Prozessen und die langfristige Sicherung des wirtschaftlichen Erfolgs. Sie dient als Leitfaden, um die ökonomischen und gesellschaftlichen Chancen neuer Technologien optimal auszuschöpfen. Die Studie verdeutlicht, dass die Digitalisierung des Personalwesens weitreichende Chancen bietet, die jedoch nur durch eine strategisch ausgerichtete und umfassende Implementierung innovativer Technologien voll ausgeschöpft werden können. Eine proaktive und vorausschauende HR-Tech-Strategie wird nicht nur die Effizienz steigern, sondern auch die Grundlage für den langfristigen Erfolg in einer zunehmend digitalen Arbeitswelt legen.

Unterstützungsstrukturen für ausbildende KMU in der Berufsbildungszusammenarbeit

Seit 2016 betreibt der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) die SCIVET-Koordinierungsstelle. Ziel ist es, die internationale Berufsbildungszusammenarbeit (iBBZ) im deutschen Handwerk zu systematisieren und auszubauen. Die Studie wurde im Jahr 2022 im Rahmen der „SCIVET-Transferphase“ durchgeführt. Sie bietet eine Analyse der Unterstützungsstrukturen für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zur Ermöglichung und Erleichterung der Durchführung betrieblicher Ausbildungsphasen von Auszubildenden, die im Rahmen geförderter Projekte der iBBZ entwickelt wurden. Die Studie richtet sich an Praxisakteurinnen und -akteure der internationalen Berufsbildungszusammenarbeit sowie an die Fachöffentlichkeit mit dem Ziel, zur Diskussion und Weiterentwicklung wirksamer und nachhaltiger Ansätze für die Einbeziehung von KMU in die Durchführung der beruflichen Bildung im Kontext der iBBZ beizutragen.

Netzintegration von elektrifizierten schweren Nutzfahrzeugen

In dem neuen Impulspapier formuliert die Begleitforschung „Elektro-Mobil“ einen Sachstand zur Netzintegration von elektrifizierten schweren Nutzfahrzeugen. Dabei werden zum einen die Grundlagen zur Netzintegration, zu verschiedenen Fahrzeugklassen und Ladeszenarien sowie Ladetechnologien für schwere Nutzfahrzeuge erläutert. Zum anderen beleuchtet das Impulspapier den aktuellen Stand (im Jahr 2023) der Netzintegration elektrifizierter schwerer Nutzfahrzeuge sowie aktuelle Forschungsergebnisse und gibt einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen. Basierend darauf gibt die Begleitforschung in ihrer neuen Veröffentlichung Handlungsempfehlungen, wie die Netzintegration von schweren Nutzfahrzeugen unterstützt werden kann. Diese Empfehlungen zielen darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaftsstandorte Deutschland und Europa zu stärken, eine Vorreiterrolle bei der Netzintegration schwerer Nutzfahrzeuge einzunehmen und damit die Dekarbonisierung des Verkehrssektors zu beschleunigen.

Strategie für Forschung und Innovation Saarland (2024–2030)

Mit der Strategie für Forschung und Innovation Saarland (2024–2030) formuliert das Saarland seine innovationspolitische Weiterentwicklung und stellt die Weichen für technologischen Fortschritt und wirtschaftliches Wachstum. Die Grundlage für die Strategie wurde unter der Federführung des MWIDE von rund 100 saarländischen Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung und dem Transferbereich in einem methodisch strukturierten Beteiligungsprozess gelegt. Das Institut für Innovation und Technik (iit) hat die Fortschreibung der Strategie für Forschung und Innovation Saarland (2024–2030) im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitales und Energie des Saarlandes (MWIDE) begleitet.

Unsere Maßnahme wirkt. Oder? Methoden zur Analyse kausaler Effekte mit Kontroll- und Vergleichsgruppen

Das Wissen darüber, ob und inwiefern Fördermaßnahmen eine kausale Wirkung entfalten, kann eine wichtige Grundlage evidenzbasierter politischer Entscheidungen darstellen. Daher sollten vor allem in Anbetracht immer knapper werdender Haushalte wissenschaftliche Ansätze evidenzbasierter Evaluationsdesigns künftig eine größere Rolle spielen. Aber wie lassen sich die Effekte einer Maßnahme methodisch hinreichend messen? In der Publikation werden verschiedene Methoden zur Bildung von Kontroll- und Vergleichsgruppen sowie Methoden zur Analyse kausaler Effekte vorgestellt.

Large Language Models in der beruflichen Weiterbildung. Handlungsempfehlungen für die zukünftige Förderung

Die Bedeutung und das Potenzial von Large Language Models (LLMs) wie ChatGPT haben in der Bildungswelt eine große Aufmerksamkeit erhalten, so auch im Bereich der beruflichen Weiterbildung. Diese Modelle bieten innovative Möglichkeiten, Lernprozesse zu unterstützen und zu verbessern, was sie zu einem relevanten Thema sowohl für Forschung als auch Anwendung macht. Die umfangreichen Publikationen und Diskussionen im Bildungsbereich zeigen, dass LLMs das Potenzial haben, die Art und Weise des Lernens und Lehrens grundlegend zu verändern. Die Autor:innen dieser Studie reflektieren die Diskussion, führen diese weiter und geben konkrete Handlungsempfehlungen für Fördergeber.

Österreichischer Forschungs- und Technologiebericht 2024

Der österreichische Forschungs- und Technologiebericht für das Jahr 2024 widmet sich den aktuellen nationalen und internationalen forschungs- und technologiepolitischen Themen durch Analysen aktueller Entwicklungen und Trends und der Aufbereitung umfangreichen Datenmaterials zu Forschung und Entwicklung. Ein Schwerpunkt des diesjährigen Berichts liegt auf Exzellenz und Innovation in Life Sciences und Gesundheit. Im Fokus stehen Österreich als Life Sciences- und Pharma- Standort sowie ein Überblick über nationale und internationale Aktivitäten Österreichs in diesem Bereich. Darüber hinaus werden die FTI-Evaluierungskultur und -praxis sowie ausgewählte Evaluierungen kurz und übersichtlich dargestellt. Der Österreichische Forschungs- und Technologiebericht 2024 bietet mit umfangreichem Datenmaterial eine profunde Darstellung der österreichischen Leistungen im Bereich Forschung, Innovation und Technologie.

Der österreichische Forschungs- und Technologiebericht für das Jahr 2024 ist im Auftrag des Österreichischen Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF), des Österreichischen Bundesministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) und des Österreichischen Bundesministeriums für Arbeit und Wirtschaft (BMAW) entstanden. Die Erstellung des Berichts erfolgte durch eine Arbeitsgemeinschaft bestehend aus WPZ Research, Zentrum für Soziale Innovation (ZSI) und KMU Forschung Austria mit Unterstützung vom Institut für Innovation und Technik (iit) und Technopolis.

Digitalisierung in der Medizintechnik – Herausforderung und Chance

Die Digitalisierung in der Medizintechnik stellt sowohl eine Herausforderung als auch eine große Chance für das deutsche Gesundheitswesen dar: Mit den Fortschritten in der Technologie eröffnen sich neue Möglichkeiten,  die Versorgung von Patientinnen sowie Patienten zu verbessern, die Effizienz zu steigern und Kosten im Gesundheitssystem zu senken. Innovative Entwicklungen lassen neue Versorgungsprozesse, Behandlungswege und Dienstleistungen entstehen. Die Autor:innen der Studie erfassen den Status quo der Digitalisierung in der deutschen medizintechnischen Industrie und stellen aktuelle Trends und Entwicklungen dar. Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der Digitalisierung der Medizintechnik in Deutschland wird anschließend mittels Interviews mit Expertinnen und Experten demonstriert. Aus den Ergebnissen der Analyse werden Handlungsempfehlungen für Gesellschaft, Politik, Forschung und Industrie abgeleitet. Die Studie zeigt außerdem viele positive Beispiele, wie auch in Deutschland die Digitalisierung bereits erfolgreich in den medizinischen Alltag integriert werden konnte.

Desinformation und Automated Influence – Forderungen und Maßnahmen zur digitalen Resilienz

Gezielte Desinformation kann die Meinungsbildung einer Gesellschaft und ihre Fähigkeit zu rationalem Diskurs und Handeln in kurzer Zeit negativ beeinflussen, sodass angesichts zahlreicher aktueller kontroverser Debatten rasch Mechanismen nötig sind, die Desinformation zu entlarven und einzudämmen. Ein Ziel ist, die Gesellschaft und Unternehmen resilienter gegenüber digitalen Desinformationskampagnen zu machen.

Diese iit-Kurzstudie gibt einen Überblick zur Desinformation und der aktuellen Bedrohung durch den Einsatz von Automated Influence. Methoden der Entlarvung von Desinformation (engl. Debunking) und der präventiven Immunisierung gegen Desinformation (engl. Inoculation, Pre-Bunking) werden dargestellt und anhand der Forschungsliteratur bewertet.

Am Beispiel von Taiwan werden schließlich mögliche Maßnahmen  beschrieben, wie der Bedrohung durch Desinformation begegnet werden kann, und diskutiert, ob diese in Deutschland zur langfristigen Steigerung der digitalen Resilienz gegen Desinformation implementierbar sind.

Arbeitskräfte der Zukunft: Robotertechnologie im Fokus

Immer mehr Menschen akzeptieren Roboter als Helfer in ihrem direkten Umfeld. Die Anwendungsbereiche von Robotern bleiben allerdings noch relativ begrenzt. Die Frage, was nun nötig ist, um Roboter so weiterzuentwickeln, dass sie vielseitiger und sicherer in noch mehr menschlichen Umgebungen einsetzbar sind und aktuelle Trends bis hin zu Robotern als Leiharbeiter, stehen im Fokus dieser iit-kompakt. Das Paper beleuchtet den aktuellen Stand der Robotertechnologie und gibt einen kurzen Überblick über sowohl Herausforderungen als auch Chancen der Roboter im Kontext des Fachkräftemangels.

Arbeitsentlastung durch Pflegesoftware. Auf welche Qualitätskriterien kommt es an?

Die Autor:innen bearbeiten in dieser Studie zwei Forschungssfragen rund um den Einsatz von Pflegesoftware: 1. Was sollte eine neuartige Pflegesoftware leisten, um Entlastungspotenziale zu schaffen? Und 2. Welcher Voraussetzungen bedarf es aufseiten der Einrichtungen und Mitarbeitenden, um diese Potenziale auch tatsächlich durch die Nutzung der Software zu realisieren? Zur Beantwortung der Fragen werden Gütekriterien für neuartige Pflegesoftwareprodukte aufgestellt und mit Fokus auf die stationäre Langzeitpflege spezifiziert. Ziel der Studie ist, auf der einen Seite herauszufinden, wie neuartige Pflegesoftwareprodukte gestaltet sein sollten, um Entlastungspotenziale zu schaffen. Neuartige Softwareprodukte kennzeichnen sich dabei durch Versprechen, die tatsächlichen Pflegeprozesse umfassend zu unterstützen, zu organisieren oder sogar zu automatisieren und so zur Dokumentations- und Pflegequalität sowie zur Arbeitsentlastung beizutragen. Auf der anderen Seite sollen relevante Abhängigkeiten und Voraussetzungen aufgezeigt werden, die stationäre Pflegeeinrichtungen dabei unterstützen, die Potenziale einer digitalen Transformation in der Pflege durch Pflegesoftware und für Entlastung auch tatsächlich zu heben.

Quantencomputing – Markt, Zugang, Perspektiven

Bereits im Jahr 2022 hatte das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) im Rahmen des KI-Innovationswettbewerbs die Studie „Quantencomputing – Software für innovative und zukunftsfähige Anwendungen; Potenziale, Entwicklung, Zugang“ in Auftrag gegeben, um den aktuellen Stand im Bereich Quantencomputing festzuhalten (zur Studie). Da sich sowohl die Technologie selbst als auch die Marktverhältnisse rasant entwickeln, veranlasste das BMWK nun ein Update der Studie, das gerade veröffentlicht wurde. In der aktuellen Studie betrachten die Autoren Wertschöpfungspotenzial und Marktgeschehen von anwendungsorientiertem Quantencomputing und analysieren dafür einerseits den aktuellen Markt und andererseits die Zugangsmöglichkeiten zur Technologie. Außerdem blicken sie auf die Perspektiven, die heute schon in den Bereichen Hard- und Softwareentwicklung sowie Standardisierung sichtbar sind.

Revitalisation of Disused Industrial Sites: Aligning Local Interests and Regional Priorities for Green Growth. A Workshop Concept based on Sustainable Smart Specialisation.

The revitalisation of disused industrial sites represents an opportunity to shift previous paths of economic development towards the direction of green growth by promoting the establishment of a robust and more sustainable economy. While current examples of post-industrial sites mostly feature commercial, culture or community usage, the space and facilities can be used for the development of innovative green capacities. These sites could serve as sustainable regional innovation anchors, unleashing opportunities for the entire region to strengthen its capacity to develop innovative solutions to place-specific ecological, social and economic challenges. Based on their experiences of the Horizon Europe Project RIS4Danu, the authors of this study share significant evidence on how to facilitate this process by applying a revised Entrepreneurial Discovery Process (EDP) inherent in Smart Specialisation (S3).

Fostering Social Innovations

Social innovations as source of impact in the fields of social, ecological and economic change are increasingly in the focus of innovation policy. Viewing and promoting social innovations as an innovation paradigm in its own right means to think about transformation and transformation processes rather in systemic terms than just in technolo­gical terms. In this iit Spotlight, the authors outline current challenges as well as approa­ches to solutions in order to stimulate the discourse.

Soziale Innovationen fördern

Soziale Innovationen stehen im Diskurs als Quelle gesellschaftlicher, ökologischer und ökonomischer Impulse. Soziale Innovationen als eigenes Innova­tionsparadigma zu betrachten und zu fördern heißt, Transformation und Transforma­tionsprozesse nicht nur technologisch, sondern systemisch zu denken. Die Autor:innen betrachten aktuelle Herausforderungen und skizzieren Lösungsan­sätze.

Datenwirtschaft und Edge-Computing. Potenziale, Herausforderungen und Handlungsempfehlungen für Unternehmen

Der Einsatz des Edge-Computings bietet vielen Unternehmen große Potenziale, ihre Prozesse zu optimieren sowie neue Produkte und Geschäftsmodelle zu entwickeln. Insbesondere in kleineren und mittleren Unternehmen (KMU) mangelt es jedoch oft noch an Kenntnissen zum Edge-Computing und dessen praktischen Einsatzmöglichkeiten. Die Studie bietet Führungskräften sowie Entscheider:innen wichtige Begriffsdefinitionen und Anforderungen zum Einsatz von Edge-Computing, veranschaulicht diese anhand von Anwendungsszenarien und gibt Handlungsempfehlungen an die Hand.

Halbleiter-Ökosystem, -Wertschöpfungskette, -Lieferkette: Oft gelesen. Notwendig?

Die Nachfrage nach Halbleitern ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen, da immer mehr Geräte wie Computer, Smartphones und Fernseher, aber auch Autos und viele andere Gegenstände mit elektronischen Komponenten ausgestattet werden. Um gegen einen Mangel an Halbleitern vorzugehen, steht neben Liefer- und Wertschöpfungsketten ein funktionierendes „Halbleiter-Ökosystem“ im Fokus. Wie Aufbau, Ausbau und Schutz eines solchen Ökosystems funktionieren können, erläutern die Autorinnen dieser iit-perspektive am Beispiel des European Chips Act.

Von Quantencomputing über die Zukunft der Innenstädte bis zu einer neuen Weltordnung

Im zweiten Horizon-Scanning-Prozess der Umweltbundesamtes wurden die folgenden zehn Zukunftsthemen identifiziert und ausgearbeitet, die von hoher Umweltrelevanz sein könnten: Quantencomputing, Kryptowährungen, Technologische Innovationen auf dem Weg zum klimafreundlichen Luftverkehr, Neuer Regionalismus, Resilienz als Grundlage einer nachhaltigen Gesellschaft, Mobile Arbeit, Wachsen durch Krisen: Der veränderte Handlungsspielraum der EU, Welt(un)ordnung, Meinungsbildung im digitalen Zeitalter, Die Zukunft der Innenstädte. Die in diesem Bericht vorgestellten Zukunftsthemen wurden im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie und dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine identifiziert. Der Bericht enthält somit sowohl völlig neue Zukunftsthemen als auch bereits bekannte Zukunftsthemen, die durch die Pandemie und den Angriffskrieg beeinflusst wurden, aber eine neue umweltrelevante Qualität erhalten haben.

Weiterbildungsbedarfe und Qualifizierungsstrukturen im Bereich Energie und Wärme im Land Bremen

In dieser Studie betrachten die Autor:innen die gegenwärtige Fachkräftesituation im Baugewerbe in Bremen auf Grundlage des Arbeitskräfteangebots. Darauf folgen die Ermittlung zukünftiger Kompetenzbedarfe im Bereich Wärme und Energie, die Bewertung der vorhandenen Weiterbildungsinfrastrukturen und -angebote sowie die Identifizierung zukünftiger Erfordernisse und Lösungsoptionen im Bereich der Weiterbildung, um das Baugewerbe zukunftssicher zu machen. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse und zentralen Handlungsfelder werden abschließend zusammengefasst und ein Ausblick für die Adressierung der Bedarfe u. a. im Rahmen eines Campus für Aus- und Weiterbildung als zentrale Bildungsinstitution im Bereich Klimaschutz im Land Bremen gegeben.

Trendbarometer junge Digitalwirtschaft 2023/2024

Junge Digitalunternehmen schauen überwiegend optimistisch in die Zukunft, das Gründungsgeschehen ist stabil – und zwar trotz erschwerter wirtschaftlicher Rahmenbedingungen. Dies ist ein Ergebnis des aktuellen „Trendbarometer junge Digitalwirtschaft“, einer Kurzstudie vom Institut für Innovation und Technik (iit) zum „Gründungswettbewerb – Digitale Innovationen“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK). Das iit führt diese Befragung ein Mal jährlich durch.

Was bedeutet Open Source für Künstliche Intelligenz (KI)? Ansätze für Unternehmen im Sinne einer intelligenten, offenen und vernetzten Gesellschaft

Open Source, also quelloffene Software, ist in vielen Bereichen mittlerweile fester Bestandteil des professionellen und privaten Alltags. Und spätestens seit viele Menschen auch in Alltag Chat-GPT nutzen, ist der Einfluss von KI spürbar. Was bedeutet es also, wenn Open-Source-Prinzipien auf die Herausforderungen der Entwicklung von KI-Systemen treffen? Die Autorinnen dieser iit-perspektive betrachten die Chancen und Risiken von Open Source in der KI anhand von vier praxisnahen Projekten.

From Quantum Computing to the Future of Inner Cities to a New World (Dis-)Order

In the second horizon scanning process of the environment department, the following ten emerging future topics have been identified and elaborated that could be of high environmental relevance: Quantum computing, Cryptocurrencies, Technological innovations on the way to climate-friendly air transport, New regionalism, Resilience as the basis of a sustainable society, Mobile work, Growing through crises: The EU’s changing scope for action, World (dis)order, Shaping opinions in the digital age, The future of inner cities, The future issues presented in this report have been identified in the context of the Corona pandemic and Russia’s war of aggression on Ukraine. The report thus includes entirely new future topics as well as already known future topics that have been influenced by the pandemic and the war of aggression, but have acquired a new environmentally relevant quality.

Ökosystemanalyse – Gezielt Innovationen unterstützen und Strukturen zur Wertschöpfung aufbauen

Ein funktionierendes Ökosystem bedeutet – unabhängig von Branchen – eine nachhaltige Vernetzung aller relevanten Akteure und damit einen Aufbau echter Wertschöpfungsstrukturen. Dies trifft insbesondere auf diejenigen Branchen zu, die noch nicht etabliert sind, sowie auf neu entstehende Technologiefelder. Hier muss sich ein entsprechendes Ökosystem erst noch etablieren. In dieser iit-perspektive wird mit der Ökosystemanalyse eine alternative Methode zur Analyse von im Entstehen befindlichen Ökosystemen vorgestellt, die frühzeitig einen umfassenden Überblick über diese Ökosysteme und ihre komplexen Strukturen und Akteursnetzwerke geben kann und die es schnell und einfach erlaubt, Lücken in diesen Strukturen zu identifizieren, ebenso wie Schlüsselakteure und mögliche Zugänge.

Transformative und agile Innovationssysteme

Die Muster, nach denen Innovationen verlaufen, haben sich in den letzten Jahren deutlich gewandelt. Dies zeigt sich an offeneren Innovationsstrategien von Unternehmen, steigenden Anforderungen an Geschwindigkeit und Agilität von Innovationsprozessen, der Ausweitung globaler Kooperationen und insbesondere der wachsenden Bedeutung digitaler Technologien mit neuen spezifischen Anforderungen. Gleichzeitig haben sich die gesellschaftlichen und ökologischen Herausforderungen für die Problemlösungsfähigkeit durch Innovationen massiv erhöht. Die Konsequenz ist, dass das etablierte Innovationssystem unter Wandlungsdruck gerät. Vor allem muss auch Innovationspolitik ihre strategischen Ziele ausweiten und gesellschaftlich gewünschte Wirkungen von Innovation verfolgen. Allerdings sind die mittel- und langfristigen Herausforderungen dieser Entwicklung für das gesamte Innovationssystem und eben auch für Innovationspolitik bislang nur zu erahnen. Diese Fragen werden im vorliegenden Buch kritisch in einer interdisziplinären Perspektive diskutiert. Dabei steht die Frage im Vordergrund, wie die Transformation des Innovationssystems vorangetrieben und seine Agilität gesteigert werden können.

Microcredentials auf Hochschulniveau – Ansätze zum Umgang mit einem bildungspolitischen Trend

Microcredentials (MC) sind kompakte und thematisch fokussierte Bildungsangebote mit nachgewiesener Prüfungsleistung. Sie sollen dabei helfen, die sich stetig verändernden und ausdifferenzierenden Kompetenzbedarfe des Arbeits- und Lebensalltags flexibel zu adressieren. Hochschulen können selbst MC anbieten und erhalten zudem Anträge auf Anerkennung und Anrechnung von Vorerfahrung aus MC. Diese iit-Studie, entstanden im Auftrag des Projekts MODUS der Hochschulrektorenkonferenz, behandelt beide Aspekte. Dabei geht es einerseits um Grundlegendes, wie das MC-Konzept, politische Rahmenbedingungen oder Fragen der Qualitätssicherung. Andererseits werden der bestehende und schnell wachsende MC-Markt, vielfältige konkrete Einsatz- und Umsetzungsbeispiele sowie mögliche nächste Schritte beleuchtet. Die Studie richtet sich maßgeblich an Hochschulleitungen, hochschulische Weiterbildungseinrichtungen, außerhochschulische Bildungsanbieter und hochschulpolitische Akteure.

Testing of Use Cases (V2H, V2B, V2G) for Managing Charging Processes in Electromobility

The impulse paper shows the range of implementations and tests for managed charging such as V2H, V2B and V2G in the funded projects of the Elektro-Mobil programme of the Federal Ministry for Economic Affairs and Climate Action. It provides an overview of the cutting-edge activities and results of research and development within the framework of the programme, which are necessary for a fast grid integration of electromobility and have been tested both in real field trials and in laboratory setups.

The structuring of the use cases of the projects according to the current classification (Vehicle2Business (V2B), Vehicle2Grid (V2G), and others) as well as according to their spatial environment (home, workplace, etc.) is visualized. The use cases are also divided into unidirectional and bidirectional charging and are assigned to six application cases related to their functions between market-based price control and emergency control of managed charging processes. The standardization and regulatory requirements required for implementation are identified. Furthermore, the future requirements and challenges of controlled charging are formulated.

Analyse des eSport-Standortes Hamburg

Die vorliegende Studie befasst sich mit E-Sports als Wirtschaftsfaktor für die Freie und Hansestadt Hamburg. Kern ist neben der Darstellung der allgemeinen Wertschöpfungskette im E-Sports eine Bestandsaufnahme sowie die Ableitung von Handlungsfeldern auf Grundlage der individuellen Potenziale von Hamburg. Die Studie wurde im Auftrag der Behörde für Wirtschaft und Innovation der Freien und Hansestadt Hamburg (BWI) durchgeführt.

Zukunftsradar Digitale Kommune

Das Thema Künstliche Intelligenz (KI) ist in den Kommunen angekommen: Rund zwei Drittel der Kommunen in Deutschland sehen Chancen durch den Einsatz von KI in ihrer täglichen Arbeit. Allerdings ist der Anteil der Städte und Gemeinden, die bereits auf KI setzen, bislang noch sehr gering. Das ist ein Ergebnis des neuen „Zukunftsradar Digitale Kommune 2023“, den das Institut für Innovation und Technik (iit) gemeinsam mit dem Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB) regelmäßig herausgibt. Der Zukunftsradar Digitale Kommune soll Antworten zum aktuellen Stand der Digitalisierung in den Kommunen geben, akute Handlungsbedarfe identifizieren und mögliche Anknüpfungspunkte für den digitalen Transformationsprozess in den Kommunen bieten. Der diesjährige Zeitraum für die Umfrage war vom 9. Juni bis zum 25. August 2023. Zur Teilnahme aufgerufen waren alle deutschen Städte und Gemeinden.

Mikroplastik: der unsichtbare Begleiter. Herkunft, Nachweis, Auswirkungen und unser Umgang damit

Seit Ende September 2023 gelten EU-Maßnahmen, die den Einsatz von zugesetztem Mikroplastik in gewissen Produkten beschränken. Beispielsweise gilt dies für Mikroplastikpartikel in Kosmetika und Reinigungsmitteln, aber auch Granulate, die auf Sportplätzen angewendet werden. Doch was ist eigentlich gesicherte Erkenntnis und wo liegen die aktuellen Herausforderungen beim Einsatz von Mikroplastik? Diese iit-perspektive gibt einen Überblick über den aktuellen Wissensstand sowie mögliche Wege aus der Mikroplastik-Problematik.

Gründungs-Update

Das Gründungs-Update des Instituts für Innovation und Technik (iit) ist im Rahmen der Wirkungsanalyse zum Gründerwettbewerb Digitale Innovation des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) entstanden. Die Studie fasst auf Basis von Sekundärliteratur aktuelle Zahlen und Themen zum Gründungsgeschehen zusammen. Neben den Themen Gründungsdynamik und -finanzierung beleuchten die Autor:innen das Entwicklungsgeschehen rund um KI-Startups und digitale Startup-Ökosysteme in Afrika. Zentrale Kennzahlen zum Gründungsgeschehen finden sich in einer Faktenübersicht am Ende des Dokuments.

What TVET can and must do in a Just Transition to a Green Economy

The transition to a market-based, socially inclusive economic system geared towards environmental sustainability requires major changes in traditional economic patterns. As a catalyst for change, Technical and Vocational Education and Training (TVET) plays a key role in shaping a Just Transition to a Green Future. Given the urgency of the task, the German Federal Ministry for Economic Cooperation and Development (BMZ) considers it paramount to focus official bilateral development cooperation on the implementation of the global 2030 Agenda and the Paris Agreement. Setting out a vision of a 2030 TVET cooperation arrangement for a Just Transition to a Green Future, this paper offers four different and complementary perspectives on a field of activity characterised by the coexistence of a variety of instruments and approaches as well as by highly heterogeneous contexts in the partner countries.

Die Challenge mit der Challenge: Challenges als Impulsgeber für Innovationen

Challenges im Innovationskontext sind (Förder-)Instrumente, mit denen Initiatoren, Financiers und Förderer danach streben, attraktive und klar definierte Zielstellungen in vorab abgesteckten Forschungs- und Innovationsfeldern zu erreichen. Meistens werden Challenges im Sinne von großen Herausforderungen mit dem Anspruch ausgelobt, disruptive Fortschritte und spürbare Durchbrüche in Forschungsfeldern zu erzielen. Im Fokus der Kurzstudie stehen neben einem systematischen Überblick über vorhandene Challenges deren Potenziale und vor allem Erfolgsfaktoren.

Learning and Working with Smartphones in the Informal Sector

This study – by the Institute for Innovation and Technology (iit) subcontracted by GFA Consulting Group – examines the effects of digitalisation on traditional forms of vocational training in the informal sector in sub-Saharan Africa. By taking stock of the current situation in three countries − Ghana, Kenya and Senegal − it attempts to draw conclusions and make recommendations for action for international cooperation in the field of vocational training. The study deals with the following research questions: How are mobile phones, smartphones and other internet-enabled devices used in practice in jobs in the informal sector, and what demand for skills does this create on the part of learners? How are these devices used for learning and teaching purposes in the informal sector? How are these devices used in projects/programmes to modernise informal apprenticeships?

Erprobung von Use Cases zur Steuerung der Ladevorgänge in der Elektromobilität

Das Impulspapier zeigt die Bandbreite der Umsetzungen und Erprobungen zum gesteuerten Laden in den Förderprojekten des Programms Elektro-Mobil des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz auf. Es gibt ein Überblick über die hochaktuellen Aktivitäten und Ergebnisse der Forschung und Entwicklung im Rahmen des Programms, die für eine Umsetzung der Elektromobilität in der Praxis notwendig und sowohl in realen Feldversuchen als auch in Laboraufbauten erprobt sind. Visualisiert ist die Strukturierung der Use Cases der Projekte nach der aktuell gängigen Einordnung (Vehicle2Business (V2B), Vehicle2Grid (V2G), und weitere) sowie nach ihrem räumlichen Umfeld (Eigenheim, Arbeitsplatz etc.). Ebenfalls sind die Use Cases nach der Umsetzung in uni- und bidirektionales Laden unterteilt und sechs Anwendungsfällen zwischen marktbasierter Preissteuerung und Notfallregelung von gesteuerten Ladevorgängen zugeordnet. Die für die Umsetzung erforderliche Normung und Standardisierung sowie Regulatorik wird identifiziert. Des Weiteren werden die zukünftigen Anforderungen und Herausforderungen des gesteuerten Ladens formuliert.

Regulatorische Rahmenbedingungen für die KI-Grundlagenforschung in der Medizin: Eine Handreichung für F&E-Projekte der Gesundheitswirtschaft

Mit dem Inkrafttreten der europäischen Verordnung über Medizinprodukte (Medical Device Regulation, MDR) gelten für Forschungs- und Entwicklungsprojekte in der Gesundheitswirtschaft vor allem bei der Entwicklung von KI-Modellen neue Bedingungen. Deswegen sollten sich F&E-Projekte frühzeitig mit den neuen Regelungen auseinandersetzen und klären, ob ihr Forschungsvorhaben die neuen Bedingungen erfüllen muss. Die Handreichung „Regulatorische Rahmenbedingungen für die KI-Grundlagenforschung in der Medizin – Eine Handreichung für F&E-Projekte “ richtet sich an F&E-Projektkonsortien in der Gesundheitswirtschaft. Sie führt zunächst in die neue Regulatorik der MDR ein und wirft einen Blick auf den kommenden und für die Projekte ebenfalls relevanten AI Act der Europäischen Union. Es folgen Good-Practice-Empfehlungen, die eine wirkungsvolle und frühzeitige Beschäftigung mit den neuen Regeln in F&E-Projekten erleichtern. Ein FAQ im Anhang beantwortet Fragen aus der Praxis.

Grüne Rechenzentren: mehr Leistung statt mehr Energieverbrauch und CO2

Hochperformante Rechenzentren sind der zentrale Bestandteil einer digitalen Infrastruktur: Sie bieten wirksame Möglichkeiten für komplexe Berechnungen in Wissenschaft, Technik, Gesellschaft, Medizin und vielen anderen Feldern. Auf dem Weg zu einer Ära der umweltfreundlicheren Rechenzentren ist das Gebot der Stunde, im Sinne von Nachhaltigkeit und Klimaneutralität Hochleistungssysteme zu konzipieren, die energieeffizient sind und weniger Wärme und CO2 emittieren. Doch welche Faktoren sind die ausschlaggebenden Hebel? Wie können sie in den Rechenzentrumsbetrieb integriert werden? Und wie können entsprechende Leistungskennzahlen aussehen?

Wert aus Unternehmensdaten schöpfen: Vom Pilotprojekt zum erfolgreichen Produktivbetrieb

Das Wertschöpfungspotenzial durch die Nutzung unternehmenseigener Datenbestände ist hoch: In der Produktion lassen sich Fertigungsprozesse besser koordinieren und Lagerbestände minimieren, durch Effizienzsteigerung Energieverbrauch und Kosten senken. Branchenübergreifend können wirtschaftliche Vorteile entstehen, wenn Geschäftspartner Daten austauschen, beispielsweise in Materialprüfung oder Logistik. Durch neue datenbasierte Dienste oder Produkte können Unternehmen zudem ihr Angebotsportfolio erweitern. Im Kurzleitfaden „Wert aus Unternehmensdaten schöpfen – vom Pilotprojekt zum erfolgreichen Produktivbetrieb“ beleuchtet die Begleitforschung zum Technologieprogramm „Smarte Datenwirtschaft“ die größten Herausforderungen und bietet praxisnahe Lösungsansätze. Der Leitfaden richtet sich insbesondere an kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ohne eigene Data-Science-Abteilung.

Wie geht´s weiter nach Projektende? Ein Leitfaden für die wirtschaftliche Verwertung von Forschungsprojekten

Spätestens am Ende der Laufzeit stehen öffentlich geförderte Forschungsprojekte vor der Frage, wie sie ihre gewonnenen Erkenntnisse wirtschaftlich verwerten können. Im Leitfaden „Wie geht´s weiter nach Projektende?“ werden praktisches Wissen, relevante Entscheidungshilfen und Handlungsempfehlungen zur erfolgreichen wirtschaftlichen Verwertung vorgestellt. Ziel der Publikation ist, Mitarbeitenden von Forschungsprojekten eine Orientierung zu geben und grundlegende Fragestellungen zur wirtschaftlichen Verwertung zu beantworten. Der Leitfaden wurde im Rahmen der Begleitforschung zum Technologieprogramm „Smarte Datenwirtschaft“ erstellt und richtet sich an Forschende in Unternehmen, Hochschulen oder Forschungseinrichtungen. Er ist modular aufgebaut, wobei die einzelnen Kapitel jeweils für sich stehen und nach dem Baukastenprinzip miteinander kombiniert, übersprungen und in beliebiger Reihenfolge gelesen werden können.

Die Monetarisierung datenbasierter Produkte und Services. Kurzleitfaden am Beispiel des Maschinen- und Anlagenbaus

Unternehmen fällt es oft noch schwer, neue datenbasierte Produkte und Services anzubieten. Ein zentraler Grund besteht darin, dass ihre Geschäfte noch auf physische Produkte und Dienstleistungen ausgerichtet sind, klassische Preisbildungsansätze aber beim Angebot datenbasierter Geschäftsmodelle an ihre Grenzen stoßen. Mit dem neuen Leitfaden „Die Monetarisierung datenbasierter Produkte und Services“ zeigt die Begleitforschung des Technologieprogramms „Smarte Datenwirtschaft“, wie Unternehmen ihre datenbasierten Geschäftsmodelle erfolgreich monetarisieren können. Die Herausforderungen sind für die einzelnen Wirtschaftszweige sehr unterschiedlich. Der Leitfaden greift sich daher den mittelständisch geprägten Maschinen- und Anlagenbau, eine der größten und wichtigsten Branchen in Deutschland, als Anwendungsfeld heraus. Vieles kann aber auch auf das Dienstleistungsgewerbe, die Grundstoffindustrie oder andere Branchen übertragen werden. Angesprochen werden Entscheiderinnen und Entscheider in Unternehmen, sowohl auf betriebswirtschaftlicher als auch fachlicher und technischer Ebene.

Hitze und Resilienz: Gesundheit im Spannungsfeld von Erderwärmung und Wirtschaft – Wie steht es um Deutschlands Hitze-Resilienz?

Das internationale Ziel, die globale Erwärmung auf 1,5 Grad Celsius bis Ende des Jahrhunderts zu begrenzen, lässt sich nicht mehr erreichen. Stattdessen wird die Marke von 1,5 Grad Celsius wahrscheinlich noch vor 2030 das erste Mal überschritten. Neben der Zunahme von Extremwetterereignissen ist eine weitere Konsequenz die Zunahme von heißen Tagen, was nicht nur die Gesundheit, sondern auch die Produktivität beeinträchtigt. Studien und Aktivitäten vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) zeigen, dass Deutschland nicht ausreichend auf die Auswirkungen von Hitzewellen vorbereitet ist. Die iit-perspektive zeigt auf, warum mit mehr Heißtagen zu rechnen ist, was das für die Gesundheit bedeutet und welche Folgen daraus für die Wirtschaft resultieren. Darüber hinaus wird analysiert, was dies für die Hitze-Resilienz bedeutet und welche Konsequenzen daraus zu ziehen sind.

Grüne(re) Elektronik – Wo sind die größten Baustellen und wo die besten Hebel?

Die Digitalisierung bietet enorme Möglichkeiten, unsere Welt nachhaltiger zu gestalten, Effizienzpotenziale zu heben und den „Papiertiger“ zu überwinden. Gleichzeitig verursacht die Informations- und Kommunikationselektronik (IKT) – getrieben durch die Digitalisierung – einen stark wachsenden Energie- und Ressourcenverbrauch. In der iit-kompakt werden aktuelle Herausforderungen beschrieben und mögliche Lösungsansätze auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit in der Elektronik formuliert.

Competitiveness of the European automotive manufacturing industry

Due to effects of Digitalization, AI, industry 4.0, automation technologies or new mobility services the automotive industry and mobility itself face disruptive changes. In the course of global societal and economic shifts as well as environmental challenges the leadership role of the European automotive industry will be challenged. This publication analyses the current economic situation and derives a future outlook, enabling readers to better understand and react to upcoming challenges in the European automotive industry in the context of international developments. The underlying analytical work was part of the project ‚Scoreboard of Competitiveness of the European Transport Manufacturing Industry (SCORE)‘ funded by the European Commission. The project explored, assessed and forecasted progress in research and development, new innovative technologies and resulting changes in competition, the value chain and future demand.

Arzneimittelknappheit in Deutschland

Aktuell gibt es in diesem Jahr laut Datenbank des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte bereits 497 Meldungen für Lieferengpässe von versorgungskritischen Arzneimitteln verschiedener Klassen. Diese umfassen essentielle Medikamente wie Antibiotika, Schmerz- und Fiebersäfte sowie Krebsmedikamente. Die Gründe für die Lieferengpässe hängen stark mit der Nachfrage und den unflexiblen Produktionskapazitäten zusammen. In dieser iit-perspektive werden eine Reihe von Ursachen der Arzneimittelknappheit aufgezeigt sowie wirtschafts- und industriepolitische Ansätze zu deren Bekämpfung diskutiert.

Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft im Gesundheitssektor

Der Schutz von Klima und Ressourcen muss in allen Sektoren Deutschlands stark steigen, um den täglichen Verbrauch mit den natürlich vorkommenden Ressourcen ins Gleichgewicht zu bringen. Dies betrifft auch den Gesundheitssektor. Vor dem Hintergrund, dass ein stabiles Klima für die Gesundheit essentiell ist, sollte der Klimaschutz für alle Beteiligten im Gesundheitssektor ein maßgebliches Ziel sein. In dieser iit-Studie werden sowohl die gesetzlichen Rahmenbedingungen als auch der Stand der Technik erläutert, um Chancen und Probleme im Gesundheitssektor in Bezug auf Klima- und Ressourcenschutz aufzuzeigen. Außerdem stellen die Autorinnen überblicksartig vorhandene Förderprogramme und Projekte vor. Als Schwerpunkte innerhalb des Gesundheitssektors werden insbesondere die Kliniken und die Produktion entsprechender Konsumprodukte (Arzneimittel, Medizinprodukte etc.) hinsichtlich ihrer ökologischen Nachhaltigkeit und Klimawirkungen betrachtet.

Nachhaltige Bildungstechnologien in der beruflichen Weiterbildung

Das Thema Nachhaltigkeit und Nachnutzung von Bildungstechnologien gewinnt zunehmend an Bedeutung. In der iit-Studie beleuchten die Autor:innen ökologische, ökonomische und soziale Aspekte der Nachhaltigkeit von digitalen Bildungstechnologien für die berufliche Weiterbildung. Auf Basis bereits publizierter und fachlichen relevanter Kriterien werden Besonderheiten für die berufliche Weiterbildung herausgearbeitet und ein praxisorientierter Leitfragebogen für den Einsatz von nachhaltigen Bildungstechnologien entwickelt. Die vorliegende Publikation ist im Rahmen des vom Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Innovationswettbewerbs INVITE entstanden.

Implementing sustainability and common good in innovation promotion. Designing instruments to promote innovation: a methodological approach

Sustainability requires rethinking and structural changes in many areas. In the vast majority of areas of public and social life, there is already a broad debate on issues of sustainability and the common good. Less visible structures, such as government funding systems, are currently less in the focus of debates. In this iit perspektive, the authors present a concept that aligns program funding and funding instruments more closely with sustainability and the common good.

New Digital Work. Digital Sovereignty at the Workplace.

This open access book will give insights into global issues of work and work systems design from a wide range of perspectives. Topics like the impact of AI in the workplace as well as design for digital sovereignty at the workplace or foresight processes for digital work are covered. Practical cases, empirical results and theoretical consideration are not only taken from Germany and Europe, but also from Southeast Asia, South Africa, Middle America, and Australia. The book intends to expand the so far national view on the aspects of digital work (e.g. like in Ernst Hartmann’s immensely successful work “Zukunft der Arbeit in Industrie 4.0”) into an international context – thus showing not only common challenges, but also offering suggestions, best practice examples or thoughts from different global regions.

Mit Breitband souverän: Für ein resilienteres Internet in Deutschland

Infrastruktur verlangt nach Pflege, insbesondere wenn es um essenzielle Infrastruktur geht: Die stetige Anpassung der Wasser- und Stromversorgung gibt die Richtung vor, auch für das physisch verlegte Breitbandnetzwerk in Deutschland. Allerdings gibt es in Deutschland noch immer Gebiete, in denen der Internetausbau schwach und die Verfügbarkeit von gigabitfähigem Internet nicht gewährleistet ist. Dies betrifft insbesondere ländliche Gebiete und abgelegene Einrichtungen.

Normung und Standardisierung in Zukunftstechnologien: Voraussetzung für den Marktdurchbruch oder Bremse?

Normung und Standardisierung begleiten Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten – und sind unabdingbarer Bestandteil von Innovationsprozessen. Neben den häufig zitierten Vorteilen von Normen und Standards werden in dem Working Paper ganz bewusst die Herausforderungen und Nachteile in den Blick genommen. Wann laufen wir beispielsweise Gefahr, bei der Schnelllebigkeit von Technologieentwicklung den Anschluss zu durch zeitaufwendige Normungsprozesse zu verpassen? Was kann getan werden, wenn sich Standards zwar positiv für die Kunden auswirken, gleichzeitig aber einen negativen Impact auf die Energieeffizienz haben? Und: Gibt es den idealen Weg, um Technologieentwicklungen auf den Markt zu bringen und dabei auch wettbewerbsfähig zu sein?

Die aktuelle EU-Gesetzgebung im Bereich Digitalisierung und Datenwirtschaft: Mögliche Auswirkungen für Forschungs- und Entwicklungsprojekte – eine Übersicht.

Die Europäische Kommission hat sich im März 2021 zu Ziel gesetzt, einen Binnenmarkt für Daten zu schaffen, der die globale Wettbewerbsfähigkeit und Datensouveränität Europas gewährleistet. Zur Umsetzung dieser strategischen Ziele werden in einem beachtlichen Tempo Gesetzgebungsvorhaben auf den Weg gebracht, die ebenso rasch in der Praxis umgesetzt werden sollen. Die Publikation gibt eine Übersicht über die aktuellen Gesetzgebungsaktivitäten der Europäischen Union im Bereich Digitalisierung und Datenwirtschaft – und beleuchtet auch die damit verbundenen Herausforderungen für Forschungs- und Entwicklungsprojekte. Die Analyse wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie im Rahmen der Begleitforschungen zu den Technologieprogrammen „KI-Innovationswettbewerb“ und „Smarte Datenwirtschaft“ erstellt.

Management of charging processes for electric vehicles

The accompanying research in cooperation with the projects of the funding programme “Elektro-Mobil“ by the German Federal Ministry for Economic Affairs and Climate Action have achieved a trendsetting consensus for a smart management of the charging infrastructure. The conclusion of the whitepaper (extended Edition I) is the quick feasibility of power control for first use cases via an orchestration of flexible consumer loads behind the grid connection point with an energy management system and a prioritisation of the control signals. The smart charging use cases are structured by means of traffic lights between market-based price and emergency control. With the help of a map, the whitepaper shows the communication paths of these scenarios with actors and interfaces of the electric mobility and the corresponding standards.

Collaborative Engineering

Engineering is crucial for the economic success of products and services. However, the criteria for success change: Price, quality and functionality are no longer the only key factors. Instead, engineering increasingly creates the prerequisites for future business models by supplying supporting services and new ways of product up-grades. In the future engineering will accompany the entire lifetime of a product. The study explains the challenges of collaboration in engineering.

Zukunftsradar Digitale Kommune

Die Digitalisierung hat während der Pandemie in den Kommunen einen spürbaren Schub bekommen: Im überwiegenden Anteil (acht von zehn Kommunen) hatte die Pandemie spürbare Auswirkungen auf die Arbeitsweisen. 51 Prozent der befragten Kommunen haben im Zuge der Corona-Pandemie auch zusätzliche Finanzmittel für Digitalisierungsmaßnahmen eingesetzt. Auch die Veränderungsbereitschaft und Akzeptanz gegenüber digitalen Lösungen ist während der Pandemie deutlich gestiegen, das bestätigen drei Viertel der befragten Kommunen in der Umfrage. Dennoch bleiben große Herausforderungen bestehen, vor allem bei der Personalausstattung und den Finanzen. Der Zukunftsradar Digitale Kommune für das Jahr 2022 soll Antworten zum aktuellen Stand der Digitalisierung in den Kommunen geben, akute Handlungsbedarfe identifizieren und mögliche Anknüpfungspunkte für den digitalen Transformationsprozess in den Kommunen bieten. Die Umfrage ist im Rahmen der Initiative Transform Local zum dritten Mal gemeinsam vom Institut für Innovation und Technik (iit) und dem Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB) durchgeführt worden. Der Zeitraum für die Umfrage war vom 9. Dezember 2021 bis zum 31. Januar 2022. Zur Teilnahme aufgerufen waren alle deutschen Städte und Gemeinden.

Startups fördern

Deutschland zu Europas führendem Startup-Ökosystem zu entwickeln ist ein zentrales gründungs- und innovationspolitisches Ziel der Bundesregierung. Hierzu wird ein breites Vorhabensportfolio angedacht, welches viele Forderungen aus der einschlägigen Fachwelt der vergangenen Jahre aufgreift. Diese Publikation beleuchtet die Debatte und stellt elf relevante Forderungen detailliert vor. Die Autor.innen diskutieren die dahinterstehenden Herausforderungen, schlagen Lösungswege vor und zeigen mögliche Effekte auf.

New Approaches to Predicting Cluster Emergence

This paper introduces a new approach to predicting emerging clusters more effectively through the regional mapping and clustering of applied R&D activities. The methodology is based on the assumption that if a critical mass of regional actors independently invests in a same new area, with the objective of developing new products, technologies and services with high cross-sectoral innovation potential, this will likely lead to an emerging industry and the formation of a new cluster – once these products and technologies are successfully commercialised. The paper successfully verifies this approach by considering e-mobility cluster development in Germany. It also shows where traditional automotive clusters are transforming and becoming e-mobility clusters and where entirely new e-mobility clusters are emerging. Furthermore, although e-mobility is still an emerging industry, regional specialisation patterns are already becoming visible in Germany.aper introduces a new approach to predicting emerging clusters more effectively through the regional mapping and clustering of applied R&D activities. The methodology is based on the assumption that if a critical mass of regional actors independently invests in a same new area, with the objective of developing new products, technologies and services with high cross-sectoral innovation potential, this will likely lead to an emerging industry and the formation of a new cluster – once these products and technologies are successfully commercialised. The paper successfully verifies this approach by considering e-mobility cluster development in Germany. It also shows where traditional automotive clusters are transforming and becoming e-mobility clusters and where entirely new e-mobility clusters are emerging. Furthermore, although e-mobility is still an emerging industry, regional specialisation patterns are already becoming visible in Germany.

Digitalisierung souverän gestalten II

Wie können wir die digitale Transformation in der Wirtschaft bewältigen und dabei die Souveränität aller Beteiligten bewahren? Unter dem Leitthema der digitalen Transformation in der Wirtschaft beleuchten Expert:innen verschiedenster Disziplinen in insgesamt elf Beiträgen schlaglichtartig den Blick auf zentrale Aspekte digitaler Souveränität. Dabei rückt dieser zweite Themenband des iit – hervorgegangen aus der gleichnamigen Symposiumsreihe „Digitalisierung souverän gestalten“ – unter anderem die Beschäftigten in den Mittelpunkt: Diskutiert werden beispielweise die humanzentrierte künstliche Intelligenz (KI) oder die hybride KI in der Produktion. Weitere Beiträge widmen sich der zielgerichteten Kompetenzentwicklung, der soziotechnischen Bewertung von Anwendungen algorithmischer Systeme oder Entwicklungen im Kontext der Digitalisierung im Werkzeug- und Formenbau. Beschrieben werden auch zahlreiche Use Cases. Schwerpunkte wie die Möglichkeiten digitaler Technologien in der Szenario-Vorausschau, die Betrachtung von juristischen Elementen wie Verträgen oder Fragen der Zertifizierung runden den Band ab.

Zum ersten Band der Reihe

Digital Credentials in Education – The Situation in Germany and Europe in 2020

With each step of our individual educational biography, we collect certificates of achievement. At present, these are still issued almost exclusively on paper. Digital credentials, however, can be exchanged and verified for authenticity much faster and more securely, promising more efficient processes for education providers, learners, and employers alike. In addition, they open up entirely new, data-driven possibilities. This review describes the most important current projects on this topic in Germany and Europe, along with an assessment of the medium-term convergence of these efforts and the challenges involved.

Understanding Regional Transformation Processes – New Instruments for Regional Strategy Development

Technological convergence and digital transformation increasingly influence regions and their competitiveness. Today‘s existing industry structures are subject to change, sector boundaries are blurring and new fields of innovation with growth potential are emerging. Due to the dynamics and complexity of these transformation processes, it is often difficult for regional decision-makers to identify, prioritise and address them with appropriate measures in good time. But precisely these transformation processes are of considerable importance due to their expected impact on the region and the actors from business and science operating there.

Skills Development for Hydrogen Economies – Damit aus einer Wasserstoffstrategie eine Wasserstoff­(weiter)bildungsstrategie wird

Die Publikation beleuchtet Weiterbildungs- und Qualifizierungsvoraussetzungen für eine Wasserstoffwirtschaft. Vor dem Hintergrund, dass großskalige industrielle Anwendungen noch in den 2020er Jahren erwartet werden, sollte die berufliche Aus- und Weiterbildung mit Wasserstoffbezug frühzeitig mit europäischen und internationalen Partnern aufgegriffen werden. Konkrete Ansatzpunkte, durch flankierende Aus- und Weiterbildungsangebote einen Beitrag zurtechnologischen und wirtschaftlichen Entwicklung zu leisten, bieten z.B. die Energie-Partnerschaften mit afrikanischen Ländern.

A model for a life-long personalised Continuum of Integrated Care revolutionising healthcare delivery: Description of technological impact.

The goal of this work was to analyse the impact of new emerging technologies on models of care and organisation of the health system to consequently develop a conceptual model for healthcare systems on how smart and emerging technologies can be exploited to increase the benefits for the patients andthe sustainability of healthcare systems in the future. Discus-sions with experts from technological networks, clinics and regulatory agencies were used to identify and structure future development strategies for different healthcare-related key enabling technologies (KETs) and medical products with respect to their impact on healthcare systems. The model “Continuum of Integrated Care”offers also the opportunity for more equal access to healthcare even in rural and remote areas. Thus, the presented holistic concept of the new “Continuum of Integrated Care” puts all changes in healthcare into perspective to give guidance for all actors on how to align with the ongoing healthcare revolution.

Building Industry 4.0 Capacity

In the Asian Productivity Organization (APO) membership countries, the major challenge in coping with this new generation of technologies and the rise of the Fourth Industrial Revolution (Industry 4.0) is the need for qualified human resources to plan, oversee, and operate digital processes and services. Research on Capacity Development Needs for Industry 4.0 was initiated by the APO to provide comprehensive recommendations to all actors in the economy to address the critical requirements for human capital readiness to adopt Industry 4.0.

Analysis shows that all countries included in this research in the clusters of nascent economies, legacy economies, and leading economies show strength in their economic development dynamism and future-oriented governance structures and policies. Their main needs are currently similar. All share weaknesses in digital infrastructure, and most of them in science and R&D. Therefore, the recommendations focus on how governments, businesses, and related institutions could address R&D, innovation, industrial policies, education, and labor market policies. The publication is also available at the APO’s website: https://www.apo-tokyo.org/publications/papers/building-industry-4-0-capacity-need-analysis-of-six-apo-economies/.

ANIS: Zambia

Existierende und gut funktionierende regionale und nationale Innovationssysteme, die wissenschaftliche und technische Innovationen unterstützen, müssen weiterentwickelt werden, um sich neuen Herausforderungen der aufkommenden globalen Märkte und neuen Formen des globalen Wissensaustauschs stellen zu können. Regierungen aller Länder sind in Forschung und Bildung involviert, daher gibt es einen Bedarf an neuem Wissen und Business-Know-how. Der sogenannte systematische innovationspolitische Ansatz, der kürzlich in vielen industrialisierten Ländern eingeführt wurde, basiert auf der Annahme, dass eine entsprechende Innovationspolitik alle entscheidenden Faktoren verbessern müsse, die eine bestimmte Branche des Innovationssystems beeinflussen. Der indikator-basierte „Analysis of National Innovation Systems“-Ansatz (ANIS), der vom Institut für Innovation und Technik (iit) entwickelt wurde, umfasst eine umfangreiche Untersuchung und Evaluation vom Status des nationalen Innovationssystems. Diese Analyse wurde nun auch für das Innovationssystem in Zambia vorgenommen, dessen Innovationsstrategie den Übergang in die „Wissensgesellschaft“ vorsieht.

ANIS: Namibia

Existierende und gut funktionierende regionale und nationale Innovationssysteme, die wissenschaftliche und technische Innovationen unterstützen, müssen weiterentwickelt werden, um sich neuen Herausforderungen der aufkommenden globalen Märkte und neuen Formen des globalen Wissensaustauschs stellen zu können. Regierungen aller Länder sind in Forschung und Bildung involviert, daher gibt es einen Bedarf an neuem Wissen und Business-Know-how. Der sogenannte systematische innovationspolitische Ansatz, der kürzlich in vielen industrialisierten Ländern eingeführt wurde, basiert auf der Annahme, dass eine entsprechende Innovationspolitik alle entscheidenden Faktoren verbessern müsse, die eine bestimmte Branche des Innovationssystems beeinflussen. Der indikator-basierte „Analysis of National Innovation Systems“-Ansatz (ANIS), der vom Institut für Innovation und Technik (iit) entwickelt wurde, umfasst eine umfangreiche Untersuchung und Evaluation vom Status des nationalen Innovationssystems. Diese Analyse wurde nun auch für das Innovationssystem in Namibia vorgenommen, dessen Innovationsstrategie den Übergang in die „Wissensgesellschaft“ vorsieht.

ANIS: Botswana

Innovation kann als eine der Haupttriebkräfte für wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit, Wachstum und Schaffung von Wohlstand angesehen werden. Daher ist die Innovationspolitik zu einem wichtigen Bestandteil der Wirtschaftspolitik geworden. Diese Studie über die Analyse von Botswanas nationalem Innovationssystem wurde von Dezember 2009 bis April 2010 durch das Institut für Innovation und Technik (iit) in der VDI/VDE-IT durchgeführt.

Summary Report on the Determinants of the Local Innovation System of Manaus, Brazil

Die Studie wurde vom Institut für Innovation und Technik (iit) in der VDI/VDE-IT im Juli/August/September 2010 durchgeführt. Sie wurde von lokalen Partner*Innen und Co-Autor*Innen aktiv unterstützt.

Die lokale und nationale Wettbewerbsfähigkeit wird nicht nur von einzelnen Unternehmen angetrieben, sondern zunehmend durch die Innovationsaktivitäten ganzer Industrien und Branchen beschleunigt und ist daher weltweit zu einem zentralen Thema der Wirtschafts- und Technologiepolitik geworden. Da innovative Unternehmen schneller wachsen als der Durchschnitt und eher in der Lage sind, eine Rezession zu überstehen, kann eine starke Innovationsförderpolitik ein vielversprechender Ansatz sein, um Unternehmen in die Lage zu versetzen, jede Wirtschaftskrise zu bewältigen.

Relatório sobre os Determinantes do Sistema Local de Inovação de Manaus, Brasil

Die lokale und nationale Wettbewerbsfähigkeit wird nicht nur von einzelnen Unternehmen vorangetrieben, sondern zunehmend durch die innovativen Aktivitäten der gesamten Industrie und deren Verästelungen beschleunigt und zu einem Schlüsselelement der Technologie- und Wirtschaftspolitik weltweit. Da innovative Unternehmen überdurchschnittlich wachsen und in Zeiten der Rezession eher überleben, kann eine starke Politik zur Förderung von Innovationen ein Ansatz sein, der diese Unternehmen in die Lage versetzt, jede Wirtschaftskrise zu überwinden. Das Innovationsvermögen ist jedoch nicht nur auf den ursprünglichen Innovator beschränkt. Allein der Innovationsprozess erzeugt eine Wissensverbreitung, von der andere Unternehmen profitieren können, um ihre Produktivität und Innovationsfähigkeit zu steigern. Dieser Effekt wiederum kann die Voraussetzungen für einen kontinuierlichen Fluss wirtschaftlichen Wachstums schaffen, von dem die Gesellschaft als Ganzes profitiert. 

Damit wird sich auf portugisisch in dieser Publikation auseinandergesetzt.

ANIS: Indonesia

Innovation kann als eine der Haupttriebkräfte für wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit, Wachstum und Schaffung von Wohlstand angesehen werden. Daher ist die Innovationspolitik zu einem wichtigen Bestandteil der Wirtschaftspolitik geworden. Diese Studie über die Analyse von Indonesiens nationalem Innovationssystem wurde im Februar begonnen und im November 2010 durch das Institut für Innovation und Technik (iit) abgeschlossen. Der Bericht wurde vom iit und dem Internationalen Büro (IB) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung beim Projektträger c/o Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) erstellt.

A new approach for analysing national innovation systems in emerging and developing countries

ANIS identifiziert die wirtschaftlichen Stärken und Schwächen eines landesweiten, regionalen oder lokalen Systems und beinhaltet eine umfassende Untersuchung und Bewertung des Status bestehender Innovationssysteme. Dieser analytische Ansatz ist in erster Linie für Schwellen- und Entwicklungsländer gedacht, für die Standard-Benchmarking- und Monitoring-Ansätze für Innovationen möglicherweise nicht geeignet sind. Der ANIS-Ansatz liefert ein schnelles und umfassendes Bild des Hauptumfangs von Interventionen zur Verbesserung der individuellen Determinanten eines Innovationssystems.

ANIS: Mauritius

Existierende und gut funktionierende regionale und nationale Innovationssysteme, die wissenschaftliche und technische Innovationen unterstützen, müssen weiterentwickelt werden, um sich neuen Herausforderungen der aufkommenden globalen Märkte und neuen Formen des globalen Wissensaustauschs stellen zu können. Regierungen aller Länder sind in Forschung und Bildung involviert, daher gibt es einen Bedarf an neuem Wissen und Business-Know-how. Der sogenannte systematische innovationspolitische Ansatz, der kürzlich in vielen industrialisierten Ländern eingeführt wurde, basiert auf der Annahme, dass eine entsprechende Innovationspolitik alle entscheidenden Faktoren verbessern müsse, die eine bestimmte Branche des Innovationssystems beeinflussen. Der indikator-basierte „Analysis of National Innovation Systems“-Ansatz (ANIS), der vom Institut für Innovation und Technik (iit) entwickelt wurde, umfasst eine umfangreiche Untersuchung und Evaluation vom Status des nationalen Innovationssystems. Diese Analyse wurde nun auch für das Innovationssystem in Mauritius vorgenommen, dessen Innovationsstrategie den Übergang in die „Wissensgesellschaft“ vorsieht.

Evaluation des Luftfahrtforschungsprogramms (LuFo)

In dem Bericht werden die Hauptergebnisse der Evaluation des Luftfahrtforschungsprogramms (LuFo) zusammengefasst. Im Mittelpunkt stehen dabei die Schwerpunkte des Förderprogramms „Umweltfreundliche Luftfahrt, „Sichere und passagierfreundliche Luftfahrt“, „Leistungsfähige und effiziente Luftfahrt“ sowie „Gesamtsystemfähigkeit“. Mit dem Luftfahrtforschungsprogramm unterstützt die Bundesregierung bereits seit 1995 den Hochtechnologie-Standort Deutschland mit seiner leistungsfähigen und innovativen Luftfahrtindustrie. Sie leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Luftfahrtindustrie, deren Teilhabe am weltweiten Wachstum des Luftverkehrs und dem Aufbau eines umweltverträglicheren Luftverkehrssystems.

Die Rolle und das Potenzial von Hochschulen für Innovationen und Gründungen im EdTech-Bereich

Wie können Hochschulen mit Hilfe von Educational Technologies, kurz EdTech, ihre innovative Forschung und Lehre in den Vordergrund rücken – und gleichzeitig die Qualität und Effizienz der eigenen Lehre steigern? In dieser iit-Studie werden Wissens- und Technologietransferaktivitäten der Hochschulen vor allem im Bereich der EdTech betrachtet. Es wird dargestellt, wie dieser Bereich sich national und international entwickelt und welche Herausforderungen und Unterstützungsmöglichkeiten bestehen. Dabei werden Maßnahmen zur Unterstützung und Förderung von Transfer, etwa durch Lehre, Aus- und Weiterbildung, einbezogen.

Cluster Management Excellence in Germany

Deutschland ist Wegbereiter für Clusterpolitik und Clusterinitiativen in Europa. Deutschland unterstützt kleine und mittlere Unternehmen (KMU) dabei, ihre Produktivität und Innovationsfähigkeit durch enge Zusammenarbeit mit regional konzentrierten Partner:innen der Wertschöpfungskette zu steigern.

Regional Innovation Strategies for Chile – Taking Advantage of European Experiences in Smart Specialisation

2010 haben die chilenischen Regionalverwaltungen “Proyecto RED” ins Leben gerufen, um den nationalen Innovationsrechtsrahmen zu erfüllen. Das Projekt wird seit zwei Jahren von der EU, dem Vizeministerium für regionale und administrative Entwicklung und der Chilenischen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit unterstützt. Aufgrund geografischer und historischer Faktoren basiert die chilenische Industrie hauptsächlich auf der Verwertung natürlicher Ressourcen, begleitet von einem strengen Verwaltungssystem. Dadurch ist die Wirtschaft des Landes durch eine asymmetrische Entwicklung gekennzeichnet, die die Ressourcenverteilung in Regionen mit mineralischen Ressourcen (Antofagasta), Fischerei (Puerto Montt) und in die Verwaltungsregion begünstigt hat.

The Egyptian Innovation System

Um im globalen Wettbewerb dauerhaft erfolgreich agieren zu können, haben auch die nordafrikanischen Staaten in den letzten Jahren begonnen, sich dem Thema Innovationen und dem Aufbau eines funktionierenden Innovationssystem zu widmen. Hier hat Ägypten eine gewisse Vorreiterrolle gegenüber anderen Staaten Nordafrikas eingenommen. Die vorliegende Studie zeigt, welchen Beitrag die Technologiezentren in Ägypten im Kontext des Innovations- und Technologietransfers leisten können.

ICT enabled independent living for elderly

Wir leben inmitten einer beispiellosen Veränderung: die Europäische Union sieht sich rapide alternden Gesellschaften gegenüber, bei denen die Zahlen jüngerer BürgerInnen zugleich schrumpfen. Dieser demographische Wandel wird einschneidende Auswirkungen für die Volkswirtschaften im Allgemeinen und die Gesundheitssysteme im Besonderen haben. Neue Informations- und Kommunikationstechnologien für ältere Menschen sollen eine entscheidende Rolle bei der Lösung der zukünftigen Herausforderungen spielen. Das ist genau die Stelle, wo Ambient Assisted Living ins Spiel kommt.

Fomentando los Sistemas Nacionales de Innovación en Centroamérica – Estrategia de Sistemas Nacionales de Innovación para Honduras y Guatemala: Hacia una Agenda de Innovación Regional

Die Studie im Auftrag der GTZ beschreibt die Innovationssysteme in Honduras und Guatemala (zusätzlich in El Salvador) sowie Ansätze für eine mittelamerikanische Innovationsplattform, um auf dieser Basis Maßnahmen zur Stärkung von Akteur:innen und Konstellationen zu entwickeln. Ein zentrales Problem in den untersuchten Ländern ist die mangelnde Verknüpfung von Universitäten und Firmen bei der Entwicklung und Anwendung von Technologie – so existieren praktisch keine Programme für „Verbundprojekte“. Zudem ist der Anreiz zur Kooperation mit den lokalen Universitäten gering, da diese oft über kein adäquates wissenschaftlich-technisches Know-how verfügen und somit nicht als Teil der Lösung sondern bisweilen als Teil des Problems wahrgenommen werden. Dementsprechend ist auch der Technologietransfer in den Ländern nur unzureichend entwickelt, sodass es kaum Kristallisationspunkte dafür gibt, wie neues Wissen in Wertschöpfungsprozesse integriert wird.

European Clusters go International

Die globalen wirtschaftlichen Veränderungen machen eine internationale Ausrichtung von Clustern immer wichtiger. Innerhalb der Cluster werden einzelne Unternehmen diesbezüglich zunehmend kreativer und beeinflussen so die Internationalisierung von Clusterinitiativen und -organisationen. Die meisten Clustermitglieder sind daran interessiert, voneinander zu lernen und weltweit mit anderen Mitgliedern und Partnern:Innen zusammenzuarbeiten. Bis jetzt fehlt es jedoch an konkretem Wissen über die Hauptgründe für den Erfolg und Misserfolg von Kooperationen. Die vorliegende Publikation beschreibt die Vorteile und die notwendigen Schritte für eine erfolgreiche Internationalisierungsstrategie von Clustern.